Einige Provider haben damit begonnen ihre Hosting-Pakete auf PHP 5.x umzustellen und lassen die PHP 4 Unterstützung auslaufen. Leider können einige ältere CMS-Systeme nicht mehr weiter betrieben werden. Zu diesen Systemen gehört auch Joomla! der ersten Version.

joomla-1.0

Als besonderes Angebot, bietet it.SOLUTIX eine Anpassung des Systems auf PHP 5.x zu einem Pauschalpreis von 150€ an. Damit kann eine ältere Joomla-Installation noch Jahre in Betrieb bleiben und ein Upgrade zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

von Ulrich J. Becker, Aro1

Im letzten Gaza-Krieg erlebte ich, wie kurz nach der ersten Sirene in Jerusalem das arabische Dorf nebenan begann Feuerwerkskörper in die Luft zu schießen, gleich neben einer Moschee. Aber vielleicht war das ja nur ein Einzelfall oder Zufall? Diesmal haben wir schon drei Sirenen gehabt und die Berichte häufen sich, wo Araber selbst dann, wenn sie unter genau der gleichen Gefahr wie ihre jüdischen Nachbarn stehen von der Rakete getroffen zu werden, fröhlich über den Beschuss jubeln. Was ist hier los?

In einem Ramy Levy Supermarkt in Jerusalem wurde von jüdischen Kunden berichtet, dass sie eigenartiger Weise feststellen mussten, dass während einer Sirene, die vor sich nährenden Raketen warnte, die jüdischen Kunden, Kassierer etc. um Deckung rannten, während die arabischen Arbeiter, von denen es bei Ramy Levy viele gibt, mit einem großen Lächeln auf dem Gesicht ganz ruhig auf ihren Plätzen blieben und danach in begeisterte Freundenrufe ausbrachen – bis sie dann wieder ganz lieb und höflich zu ihrer Arbeit zurückgingen. Mein Nachbar war zur Zeit einer Sirene kurz vor der Klagemauer. Er erzählte mir, wie während der Sirene – wo Juden und auch alle anderen Nationalitäten natürlich nach den Schutzräumen suchten -, während Araber unter begeisterten ‘Allahu Akbar’ rufen ins Freie liefen, mit erhobenen Armen und den Kopf gen Himmel.
Was ist hier los? Sind sie verrückt?

Nein, sind sie nicht. Jedenfalls nicht richtig. Sie hassen uns nur mehr, als sie Angst haben zu sterben? Ist es ihrer Kultur, wo der Fatalismus viel präsenter ist – sprich, ob man stirbt oder nicht, kommt ‘min Allah’ – von Allah, und fertig. Persönliche Sicherheitsvorkehrungen sind da eher überflüssig.

Was sich aber vor allem auch zeigt, ist, dass sie wirklich davon überzeugt sind, dass die Raketen für Juden bestimmt sind und Juden treffen, und keine Araber. Die Hamas hatte über ihre Propaganda-Kanäle auch genau dies verbreitet. Rationalität und Judenhass haben nichts gemein. Ich erinnere immer wieder daran, dass Hitler und sein Regime bereitwillig wichtige Zugfahrten der Wehrmacht abnahmen um damit lieber Juden in den Massenmord zu schicken. Judenhass hat mit Rationalität nichts gemein. Es wurden übrigens überproportional Araber von den Raketen aus Gaza und dem Libanon getötet und verletzt, teilweise ganz klar, weil sie – im Gegensatz zu ihren jüdischen Nachbarn – nicht in Deckung gehen.
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Demo in Düsseldorf: Gegen Antisemitismus und für das Recht auf militärische Selbstverteidigung Israels

“Aufstand der Anständigen”, hier ist er zu beobachten: Morgen soll in Düsseldorf eine Zeichen gegen die Hetze gesetzt werden.

Wir stehen zu Israel! Genau diese Botschaft werden wir am 24.07.2014 an die Öffentlichkeit senden. Nach hunderten Raketen auf die Zivilbevölkerung reicht es! Israel nimmt sein Recht auf Selbstverteidigung und Schutz seiner Bevölkerung war!!! Solidarität mit Israel! Gegen antisemitischen und islamistischen Terror!

Gerade jetzt – nach all´ den antisemitischen Kundgebungen und Ausschreitungen in Dortmund, Wiesbaden, Göttingen, Köln, Essen, Berlin, Hamburg, Wuppertal und vielen Orten mehr müssen wir aufstehen und der Öffentlichkeit zeigen, wer die Zivilisierten sind!!!

Seit Beginn dieses Jahres sind hunderte Raketen vom durch die Hamas kontrollierten Gazastreifen auf den Süden Israels abgeschossen worden. Mehr als drei Millionen Israelis müssen mit diesem täglichen Terror leben. Mittlerweile erreichen die Raketen dank der finanziellen und militärischen Unterstützung des Iran für die Hamas und andere Terrorgruppen, sogar Jerusalem, Haifa und Tel Aviv. Somit ist nun ein Großteil der israelischen Bevölkerung dem Raketenterror ausgesetzt.

Angesichts dieser Tatsachen ist es umso empörender, wenn deutsche Politiker, sekundiert durch die einschlägigen Medien, von der israelischen Regierung verlangen, die Hamas als Partner für den Frieden anzuerkennen, jener Organisation, deren einziges Ziel es ist, Israel zu zerstören. Damit unterstützen sie den Terror gegen den jüdischen Staat, der in dieser Situation, wie so oft, keine andere Wahl hat, als seine Bürger und Souveränität mit militärischer Gewalt zu verteidigen.

Die vergangen Wochen haben außerdem angesichts von antisemitischen Übergriffen in Berlin, Hamburg oder Wuppertal auch gezeigt, dass die Gefahr für Juden in Deutschland wieder gestiegen ist. Stichwortgeber für diese antisemitische Gewalt finden sich auch in den Redaktionsstuben. Von dort wird Israel immer wieder als Grund allen Übels denunziert und die legitimen Sicherheitsinteressen des jüdischen Staates und seiner Bürger werden zum Hindernis für den Frieden erklärt.

Dagegen wollen wir gemeinsam mit allen Freunden Israels ein deutliches Zeichen setzen:

- Gegen den antisemitischen Terror der Hamas und anderer Terrorgruppen

- Für das Recht auf militärische Selbstverteidigung des jüdischen Staates

Die Kundgebung findet morgen, den 24. Juli, um 18.00 Uhr in Düsseldorf auf dem Heinrich-Heine-Platz / vor dem Carschhaus statt.

Die Rednerliste:

Günther Karen-Jungen (Bürgermeister/Grüne)
Norbert Römer (MdL, Fraktionsvorsitzender SPD Landagsfraktion, Vors. Dt.-Isr. Parlamentariergruppe)
Indola Schmitz (MdL, kulturpolitische Sprecherin FDP Landtagsfraktion, Mitglied der Dt.-Isr. Parlamentariergruppe)
Dr. Michael Naor (Vizepräsident der ZOD)
Sebastian Hammer (JuSo-Landesvorstand)
Julian Deterding (stellv. Vorsitzender Liberale Hochschulgruppe)
Dr. Adrian Flohr (Gemeinderatsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf)

Unter dem Motto „Gegen Antizionismus und Terror“ findet in Essen am Willy-Brandt-Platz, morgen den 18.07.2014 eine Pro-Israel Kundgebung statt. Vom Veranstalter („Bündnis Gegen Antisemitismus Duisburg“) werden 50 Personen erwartet. Lasst uns diese Erwartungen übertreffen und morgen zahlreich in Essen erscheinen!

Gegen den Terror der Hamas und gegen die antisemitische Hetze Essener pro-Hamas Demonstranten.

Aufruf:

Allerorten gehen dieser Tage wieder Tausende auf die Straße. Sie demonstrieren nicht etwa gegen den brutalen Krieg in Syrien, oder gegen Massaker von Islamisten im Irak und Nigeria – und auch nicht gegen den Tod tausender Menschen, die am Grenzregime der EU im Mittelmeer scheitern. Der Furor des Mobs gilt vielmehr dem Staat Israel, der sich zum Schutz seiner Zivilbevölkerung gegen den Raketenterror der islamistischen Hamas wehrt. Doppelte Standards, die Dämonisierung Israels als “Kindermörder”, und die Delegitimation seines Rechts auf Selbstverteidigung, prägen die Parolen auf der Straße, und allzu oft auch die Berichterstattung in den Medien. Das ist Antisemitismus.

Israel ist eine offene Gesellschaft und als Schutzraum mehr und mehr ein aktuelles Thema für europäische Jüdinnen und Juden, die einen erstarkten Antisemitismus erleben. Dieser äußert sich in Terror – wie kürzlich in Brüssel und Paris – und in Übergriffen – wie zuletzt in Hamburg und Berlin. Jeder zweite Jude in der EU gibt an, bestimmte Orte zu meiden, weil er dort als Jude Angst um seine Sicherheit hat.

Die Hamas tötet Menschen wie die Schüler Eyal Yifrach, Gilad Shaar und Naftali Frenkel, weil sie Juden sind und auch Hunderte von Palästinensern, die sie als Gegner betrachtet oder die sich nicht ihrem Tugendterror unterwerfen wollen. Das primäre Ziel der Terrororganisation ist nicht die Verbesserung der materiellen Lebensbedingungen in Gaza, sondern erklärtermaßen die Auslöschung Israels. Auch innenpolitische Machtinteressen der Hamas spielen in der aktuellen Eskalation eine große Rolle. Allein gelassen vom iranischen Mullah-Regime und Assads Syrien, geht den palästinensischen Islamisten das Geld aus, zudem ist die verbündete Muslimbruderschaft in Ägypten nicht mehr an der Macht sondern verboten. Während im Westjordanland die Lebensqualität steigt, hat die Verwaltung der Hamas im Gazastreifen versagt. Sie hat nichts mehr zu verlieren und versucht sich nun erneut als militärische Kraft zu profilieren – vermutlich auch mit Blick auf die angekündigten Wahlen in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Anders als Israel hat die Hamas dabei ein Interesse an möglichst hohen Opferzahlen – auch auf der eigenen Seite. Deshalb werden Raketen aus bewohnten Gebieten abgefeuert, deshalb mißbraucht Hamas die eigene Bevölkerung als menschliches Schutzschild.

Auch in Essen rufen die Feinde Israels wieder zu den Waffen. Am 10. Juli stoppte die Polizei einen ca. hundert Personen umfassenden Mob, der in Richtung der Alten Synagoge marschierte. Die Alte Synagoge in Essen war in den letzten Jahren schon mehrmals Ziel antisemitischer Attacken. Am kommenden Freitag wiederum wollen offenbar Tausende auf dem Weberplatz ihre Solidarität mit dem Terror der Hamas bekunden. Innerhalb kürzester Zeit hatten 7000 Menschen in sozialen Netzwerken ihr Kommen angekündigt, und dabei ihrem Hass freien Lauf gelassen. Die Hauptorganisatoren von der Linksjugend Ruhr kamen mit dem Löschen allzu offen antisemitischer Kommentare und dem Veröffentlichen von halbseidenen Distanzierungen kaum hinterher. Schon einige Tage zuvor sahen sich Mitglieder der Linksjugend gezwungen, von Schlägern aus dem eigenen Umfeld Abstand zu nehmen, die am 4. Juli unliebsame Mitglieder des Verbands in Wuppertal angegriffen hatten, weil diese sich israelsolidarisch positioniert hatten. Andere zur Kundgebung aufrufende Gruppen, wie der berüchtigte Initiativ e.V. aus Duisburg, waren zudem in den vergangenen Jahren mehrmals an brutalen Übergriffen auf israelsolidarische Antifaschistinnen und Antifaschisten beteiligt. Dass solche Gruppen, die sich mit Assad, Nordkorea und dem iranischen Mullahregime solidarisch erklären, nun vorgeblich für den Frieden demonstrieren wollen, ist absurd.

Wir werden die antisemitische Hetze in der Essener Innenstadt keinesfalls widerspruchslos hinnehmen. Israel will Frieden, und muss daher alles tun, um den Raketenhagel der Hamas zu beenden. Die Bevölkerung von Gaza verdient Frieden und Freiheit. Deshalb: Befreit Gaza – von der Hamas! Gegen Antizionismus und Terror!

► Der Aufruf wird unterstützt von A2K2 [westliches Ruhrgebiet], Antifaschistische Union Dortmund, Bündnis gegen Antisemitismus Duisburg, Emanzipatorische Antifa Duisburg, Grüne Hochschulgruppe Bochum, Jusos Bochum und Jusos Kreis Wesel sowie die Linke Liste Siegen.

Die Kundgebung findet auf dem Willy-Brandt-Platz (an der Einmündung Lindenallee/Rathenaustraße) statt. Bitte passt bei der An- und Abreise auf Euch auf und zeigt Kippot und Israelfahnen erst auf unserer Veranstaltung.

Vorläufige Rednerliste:

- Jan Dieren, Vorsitzender der Jusos Kreis Wesel
- Alex Feuerherdt, freier Publizist
- Gabriel Goldberg, Mitglied im Vorstand der SPME (Sektion Deutschland)
- Sebastian Hammer, Jusos Bochum / Mitglied im Vorstand der Jusos NRW
- Karl-Heinz Klein-Rusteberg, Geschäftsführer der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Essen
- VertreterInnen der Emanzipatorischen Antifa Duisburg und des BgA Duisburg