Soeben wurde der Israelin und Direktorin des Kimmelmann Center for Biomolecular Assemblies am Weizmann-Institut in Rehovot, Ada Yonath der Nobelpreis in Chemie zugesprochen und natürlich berichtet auch SPIEGEL Online darüber. Es ist allerdings ein echtes Kunststück, die Stellung und Herkunft Yonaths zu verschweigen und dem Leser zu suggerieren, sie wäre lediglich eine von drei „Yale-Wissenschaftlern“. Zuvor wies der Autor sogar daraufhin, dass sie am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin geforscht hatte.

Für mich ist das ein Unding, doch auch verständlich. Nobelpreise für ein Land, dass gegen Raketenhagel aus dem Gaza-Streifen verteidigt und angeblich Kriegsverbrechen begeht? Das darf nicht sein!

Update: Inzwischen ist der entsprechende Artikel korrigiert worden.