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Soeben wurde der Israelin und Direktorin des Kimmelmann Center for Biomolecular Assemblies am Weizmann-Institut in Rehovot, Ada Yonath der Nobelpreis in Chemie zugesprochen und natürlich berichtet auch SPIEGEL Online darüber. Es ist allerdings ein echtes Kunststück, die Stellung und Herkunft Yonaths zu verschweigen und dem Leser zu suggerieren, sie wäre lediglich eine von drei „Yale-Wissenschaftlern“. Zuvor wies der Autor sogar daraufhin, dass sie am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin geforscht hatte.
Für mich ist das ein Unding, doch auch verständlich. Nobelpreise für ein Land, dass gegen Raketenhagel aus dem Gaza-Streifen verteidigt und angeblich Kriegsverbrechen begeht? Das darf nicht sein!
Update: Inzwischen ist der entsprechende Artikel korrigiert worden.
Peter
8. Oktober 2009 um 00:14 Uhr
Es geht auch anders:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Chemie-Nobelpreis-fuer-Zellforscher-816352.html
Orly Jablonowsky
14. November 2009 um 08:42 Uhr
Hi Roman,
mein Name ist Orly (ehemalige Kölnerin -d.h. evtl kennen wir uns) Ich wollte dich auf meine Seite aufmerksam machen und evtl magst du ja in deinen Blog was über uns schreiben.
Lieben Gruß aus Tel Aviv
Orly
Dani
15. November 2009 um 21:43 Uhr
//Für mich ist das ein Unding, doch auch verständlich. Nobelpreise für ein Land, dass gegen Raketenhagel aus dem Gaza-Streifen verteidigt und angeblich Kriegsverbrechen begeht? Das darf nicht sein!//
Also wenn jemand ermordung von Zivilisten und sinnlose Rachakte gegen die Zivilbevölkerung “angebliche Kriegsverbrechen” nennt , muss derjenige schon sehr verblendet sein.
Roman
11. Dezember 2009 um 16:09 Uhr
Nun, ja die Ermittlungen laufen noch. Ob allerdings die Hamas-Miliz zu den Zivilisten zählt, wage ich zu bezweifeln.