In einigen Wochen erscheint im dtv Verlag die deutsche Erstausgabe „Undermensch“ von Anatol Chari mit Timothy Braatz.

„Undermensch“ ist der Zeitzeugenbericht eines der wenigen Überlebenden aus dem Ghetto von Lodz: Chari war ein Mitglied des dortigen Sonderkommandos, der jüdischen Polizeitruppe. Der Vorsitzende des Judenrats, ein Freund seines bereits deportierten Vaters, hielt seine Hand schützend über ihm. Diese Umstände sicherten ihm eine ausreichende Ernährung, warme Kleidung, eine eigene Wohnung und legten so die Grundlagen für sein Überleben nach der Deportation in die KZs Auschwitz, Groß-Rosen und zuletzt Bergen-Belsen. Er hatte sehr viel Glück, denn immer wieder gab es Wendungen, die ihm das Leben retteten, oftmals aber auch zu Ungunsten von anderen. Anatol Chari hat sich Zeit seines Lebens damit auseinandergesetzt, warum ausgerechnet er überlebte und andere nicht.

Schonungslos offen und nicht ohne Ironie schildert Anatol Chari sein Überleben durch Glück und Privilegien.

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