Allgemein Kategorie

In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts lebten rund 2.500 nicht-jüdische deutsche Staatsbürger in Palästina. Bereits vor 1933 traten erste Personen dieser Palästina-Deutschen der NSDAP bei, bis 1939 war jeder dritte Erwachsene im Besitz des braunen Parteibuches. Die Geschichte der Landesgruppe der NSDAP ist ein einzigartiges Beispiel für die Selbstnazifizierung einer deutschen Gemeinschaft jenseits der Grenzen des Dritten Reiches auf einem Terrain, das zunehmend jüdisch geprägt war und unter britischer Herrschaft stand. Dies sollte gravierende Folgen für die Beziehungen zu den jüdischen, arabischen und britischen Nachbarn haben und zugleich das Ende des seit der Mitte des 19. Jahrhunderts existierenden Kolonisationsprojekts pietistischer Siedler in Palästina einleiten.

Vortrag von Ulrich Sahm – Journalist, Buchautor und Nahost-Korrespondent – im Dr. Bamberger Haus

UN-Menschenrechtsrat gegen Israel.

Aramäer unter türkischer Flagge

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Die AKP-Regierung nähert sich ihren kurdischen Glaubensbrüdern an, aber wie geht es der Minderheit der aramäischen Christen? Beschissen:

Liberales Afghanistan

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Ich halte den demokratischen Wandel in Afghanistan für bemerkenswert: “Die Lage der christlichen Minderheit in Afghanistan hatte sich Anfang Juni 2010 zugespitzt, nachdem der private Fernsehsender „Noorin TV“ und andere Kanäle einen Film über die Taufe von Konvertiten ausgestrahlt und deren Gesichter gezeigt hatten. Danach riefen afghanische Regierungsvertreter dazu auf, „Abtrünnige“ vom Islam mit dem [...]

Cigdem Toprak liefert bei Achgut einen ausgezeichneten Beitrag über die Lebenswelt gut integrierter und gebildeter muslimischer Einwanderer: Konflikte werden also auf höchstem akademischen Niveau ausgetragen, mit Beleidigungen, Provokationen und Fäusten. Wie oft waren Diskussionen in der Mensa oder in Seminaren unmöglich, weil man sich weder über den Armenien-Völkermord noch über das Kurdenproblem in der Türkei [...]

Region der Angst Wie Rechtsextreme Bürger terrorisieren – Report München (ARD vom 16.08.2010)

Max Steiner (1884-1910)

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Am 22. Juni 1910, vormittags, fand man den Studenten der Chemie Max Steiner aus Prag in seiner Stube im Norden Berlins auf seinem Bette tot. Er war angetan mit einem neuen Anzuge, den er sich für die Doktorprüfung hatte anfertigen lassen. Seine Vorexamina hatte er hinter sich, wollte noch promovieren und hatte seine Dissertation über [...]




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