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Henryk M. Broders Laudatio auf Reich-Ranicki zur Verleihung der Ludwig-Börne-Medaille.
Als Noam Kohen am 16. April mit dem Regionalzug aus Naumburg zurückkehrt, ist sein Leben in Deutschland noch in Ordnung. Es ist 18 Uhr, er kommt vom Friseur, alles sieht nach einem ganz gewöhnlichen Abend aus. Ein paar seiner Schulfreunde sitzen an der Bushaltestelle vor dem Bahnhof in Laucha, Sachsen-Anhalt. Noam setzt sich zu ihnen. [...]
Wurzelloser Kosmopolit (russisch Безродный космополит, Besrodny kosmopolit) war ein sowjetisches Schlagwort während Josef Stalins antisemitischer Kampagne zwischen 1948 und 1953, die mit der „Entlarvung“ der angeblichen „Ärzteverschwörung“ ihren Höhepunkt erreichte. Der Begriff und die behördliche Verfolgung zielten unmissverständlich auf Juden in Russland, was offiziell jedoch nie zugegeben wurde, um den Vorwurf eines staatlichen Antisemitismus zu [...]
Spiegelantisemitismus par Exellance bei Achmadinedschad verrät iranische Schwäche? Die besten Geheiminformationen über Antisemiten liefern diese bekanntlich selbst, da sie den Juden ihre eigenen Fehler, Träume und Sauereien vorwerfen. Dreht man ihren Vorwurf einfach um, hat man oft ein recht korrektes Bild der Wahrheit. Am 31. Mai sagte Achmadinedschad [in eckigen Klammern die Spiegelvariante]: Israel [Iran] [...]
Neulich im Kommentarbereich einer großen Tageszeitung, spricht unsere “christliche Mitbürgerin”: Die Türkei bietet einem gefährlichen Hetzer ein Forum und die Menge jubelt dazu. Bei aller Kritik, die ich dem Staat Israel für dessen an den Palästitensern verübtes Unrecht entgegenbringe: der Staat Israel hat ein Lebensrecht; die Überlebenden des Holocaust und deren Familien haben das Recht, [...]
Eine Österreichische Zeitung beschreibt einen Vorfall in Wien: – Ein Rabbiner wird in unmittelbarer Umgebung einer jüdischen Schule von einem türkischen Jugendlichen bedroht und beschimpft (unter anderem mit “Scheiss Jude!”). Es entwickelt sich ein Wortgefecht, im Zuge dessen der Jugendliche eine Schere zückt. Er steckt diese dann wieder weg, packt den Rabbiner jedoch am Kragen. [...]
Mohammed zog im Mai/Juni 628 n. Chr. mit 1.600 bis 1.800 Männern und 100 Pferden gegen Chaibar. Der Marsch der Muslime wurde geheim gehalten und verlief schnell, weshalb sie erst spät bemerkt wurden. Die Bewohner Chaibars flüchteten in ihre Häuser und verschanzten sich von da an in Festungen. Man war sich schon längere Zeit bewusst, dass Mohammed Chaibar angreifen würde, hatte allerdings keine Vorbereitungen dafür getroffen. In Chaibar gab es keine politische Autorität, die eine gemeinsame Verteidigung hätte planen können; man verließ sich auf die Unterstützung der benachbarten Stämme, und tatsächlich eilten die Ghatafan ihnen zur Hilfe, kehrten aber um bevor es zu einem Kampf kommen konnte. Später nahmen sie den Islam an.
So sprechen nur wahre Friedensengel…!
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