Tel Aviv-Jaffa ist die zweitgrößte Stadt Israels, der mit Abstand größte Ballungsraum und das Wirtschaftszentrum des Landes. Die meisten Länder richteten hier nach der Staatsgründung Israels ihre Botschaften ein, da der Status Jerusalems gemäß den Teilungsbeschlüssen der UN als unklar galt.

Außerdem spielte die Stadt eine bedeutende Rolle in der Staatswerdung Israels, da in ihr David Ben Gurion, der erste Premierminister des Landes, die Unabhängigkeitserklärung abgab. Diese Zeremonie dauerte allerdings nur etwa eine halbe Stunde, da Israel angegriffen wurde (Arabisch-Israelischer Krieg von 1948).

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„Und ich kam zu den Gefangenen, die am Wasser Chebar wohnten, gen Thel-Abib, und setzte mich zu ihnen, die da saßen, und blieb daselbst unter ihnen sieben Tage ganz traurig. Und da die sieben Tage um waren, geschah des HERRN Wort zu mir und sprach: Du Menschenkind, ich habe dich zum Wдchter gesetzt ьber das Haus Israel; du sollst aus meinem Munde das Wort hцren und sie von meinetwegen warnen“.

Hezekiel 3,15ff

Eine herrliche Fotoreihe aus dem „besetzten Palästina“ gibt es bei Spirit of Entebbe.

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Neben Juden, Christen, Drusen und Muslimen gibt es in Haifa eine weitere große Glaubensgemeinschaft: Inmitten der nördlichen Hangstruktur des Karmel befindet sich das Weltzentrum der Bahai, Mitglieder einer in Persien entstandenen neuzeitlichen Weltreligion. Seit ihrer Erweiterung Ende der Neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts ziehen sich die Persischen Gärten beinahe über die ganze Höhe des Hangs. Im Zentrum der kunstvoll terrassenförmig angelegten Gärten befindet sich der Schrein des Bab, in dem der Vorläufer des Religionsstifters der Bahai seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Die Gärten gehören zu den meistbesuchten touristischen Anziehungspunkten Israels, der Schrein des Bab gilt als Wahrzeichen der Stadt Haifa. 2008 hat die UNESCO die heiligen Stätten wegen ihrer Funktion als Pilgerstätten der Bahai zum Weltkulturerbe ernannt.

Auf dem Berg Karmel befindet sich auch das Karmelitenkloster Stella Maris und ein christlicher Wallfahrtsort: die Höhle, wo der Prophet Elija gewohnt haben soll. Die Stella Maris-Kirche gilt als das Marienheiligtum des Heiligen Landes.

Im Stadtviertel Kababir leben Angehörige der Ahmadiyya Muslim Dschamaat.
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Wie an anderer Stelle bereits erwähnt wurden mir in diesem Jahr zehn wundervolle Tage im Gelobten Land geschenkt. Einige Schnappschüsse möchte ich in diesem Blog präsentieren. Eine Woche lang wird jeden Tag ein neues Bild erscheinen und einen kleinen Eindruck dieses tollen Landes vermitteln.

Taglit 2009 - Geburtsrecht Israel! Ein Blick auf Jerusalem

Jerusalem (hebräisch ירושלים/ Jeruschalajim, arabisch ‏القدس‎/ al-Quds (asch-Scharif), „die Heilige“, altgriechisch Ἱεροσόλυμα, lateinisch Hierosolyma) ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie liegt in den Judäischen Bergen zwischen Mittelmeer und Totem Meer und hat 747.600 Einwohner (Stand 2007). Dort befinden sich der Sitz des israelischen Präsidenten, die Knesset, Einrichtungen der Judikative und Exekutive Israels, die 1918 gegründete Hebräische Universität und die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem.

Jerusalem wurde um 1800 v. d. Z. erstmals erwähnt und ist damit eine der ältesten bekannten Städte der Welt. In ihr begegnen sich viele Kulturen der Antike und Moderne. Die Altstadt ist in das jüdische, christliche, armenische und muslimische Viertel gegliedert und von einer Mauer umgeben.

Kontroverse um den Tempelberg: Muslime höhlen den Tempelberg aus.
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Das Jerusalemgesetz vom 30. Juli 1980 fasste beide Stadtteile und einige Umlandgemeinden zusammen und erklärte die Stadt zur untrennbaren Hauptstadt Israels.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erklärte die Annexion Ostjerusalems für nichtig (UN-Resolution 478). Die Resolution empfiehlt allen Staaten, deren Botschaften ihren Sitz in Jerusalem hatten, diese aus Jerusalem abzuziehen.

Zu diesem Zeitpunkt hatten von 45 Staaten 13 den Sitz ihrer Botschaften in Jerusalem: Bolivien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, die Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Haiti, die Niederlande, Panama, Uruguay und Venezuela. Alle anderen Botschaften hatten ihren Sitz in Tel Aviv. Alle 13 betroffenen Staaten folgten der Resolution. 1982 verlegten zwei Staaten, Costa Rica und El Salvador, ihre Botschaften zurück nach Jerusalem, revidierten diese Entscheidung im Spätsommer 2006 jedoch wiederum und verlegten ihre Botschaften erneut zurück nach Tel Aviv.

Es befinden sich Generalkonsulate von Griechenland, Großbritannien, Frankreich und den USA in Jerusalem.

Der US-Kongress beschloss 1995, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, da Israel – wie alle Staaten – das Recht habe, seine Hauptstadt selbst zu bestimmen. Aus Furcht vor den außenpolitischen Folgen wurde diese Willenserklärung jedoch bis heute (2009) nicht umgesetzt.
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