Gideon Böss hat bereits ein paar Ideen für die Fortsetzung des türkischen Antisemiten-Film:

Tal der Wölfe – Armenien: Nachdem seine Familie durch den türkischen Völkermord an den Armeniern ausgelöscht wurde, tötet ein junger Armenier der Reihe nach alle Hintermänner dieses Menschheitsverbrechens.

Tal der Wölfe – Kurdistan: Nachdem seine Familie durch einen Giftgaseinsatz der türkischen Armee ausgelöscht wurde, tötet ein kurdischer Freiheitskämpfer der Reihe nach alle Hintermänner dieses Angriffes.

Tal der Wölfe – Zypern: Um die türkische Besetzung zu beenden, tötet ein zypriotischer Freiheitskämpfer der Reihe nach alle Verantwortlichen für diese Besatzung. Quelle: boess.welt.de

Viel passender finde ich jedoch den Kommentar eines seiner Leser, der die Vorschläge sogleich anpasste: Read More →


«Муля, не нервируй меня!» — эта кинофраза плотно вошла в советский, а потом и в постсоветский разговорный язык и настолько там прижилась, что уже немногие помнят, откуда она. Эту фразу произносит в фильме «Подкидыш» главная еврейка и острослов советского кино Фаина Фельдман, более известная под фамилией Раневская.

Jüdischer Film: Der Tango der RashevskisDer Tango der RashevskisIn diesem Film geht es nicht um Tango, es geht um die Wandlung, das Zerwürfnis innerhalb der jüdischen Gesellschaft. Der Tango der Rashevkis lässt den Zuschauern einen Blick in die Welt belgischer Juden wagen, in die Generationen nach dem millionenfachen Mord: Tief gespaltene auf der Suche nach sich selbst.

Um zwei Brüder, zwei Entkommene dreht sich die Geschichte im Kern. Während der Eine nach dem Krieg dem mörderischen Europa den Rücken kehrt, Rabbiner wird und sich fortan weigert eine andere Sprache, als die hebräische zu sprechen, verläuft das Leben seines Bruders gänzlich anders.

In Belgien scheint ein unbeschwertes Leben wieder möglich zu sein. Am Tisch findet sich eine große Familie zusammen, man spricht den Segen über den Wein, man isst und feiert zusammen. Jedoch haben sich die Enkel längst nichtjüdische Frauen genommen. An Religion schien bis zu Großmutters Tod nur wenig Interesse bestanden zu haben.

Nun treten vergessen geglaubte Konflikte und Selbstzweifel ans Licht. „Wer bin ich und welche Maske trage ich“, scheinen sich die bunt gemischten Figuren zu fragen.

Israel, die Orthodoxie, Liberales Judentum und jüdische Identität sind Themen, die Sam Gabarski in seinem leicht verständlichen und humorvollen Film zur Sprache bringt und doch nicht hinreichend beantwortet. Ein Familienfilm, für die langen Herbstabende, nicht mehr.

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David Polonsky spricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau über die Ethik in der Kunst und den Drahtseilakt an der Grenze zum moralisch vertretbaren. Bekannt geworden ist der Künstler mit dem Animationsfilm „Waltz With Bashir“, einem Film der die Erlebnisse israelischer Soldaten im Libanon-Konflikt und den Einfluss auf die israelische Gesellschaft nachzeichnet und dabei eindrucksvolle Bilder zeigt.

Doch Polonsky ist mehr als ein Comic-Zeichner, seine Bilder beweisen dies auf eine manchmal beklemmende Art und Weise. Seine Webseite verrät mehr über den Mann hinter „Waltz With Bashir“.