Der Kampf um die Köpfe der Kinder geht in die nächste Runde, das US-Verteidigungsministerium lässt einen millionenschweren Ego-Shooter produzieren, um Jugendliche an die Front zu locken. Das iranische Ministerium für Pädagogik zieht nach und empfiehlt ein Computerspiel, dessen Ziel es ist israelische Soldaten zu ermorden, Halbwahrheiten und Realitätsverzerrungen sollen dem Spiel Authentizität verleihen. Allein 2003 gaben Amerikaner 3,9 Milliarden Dollar für fromme Literatur, Videos und Computerspiele aus. Was sich anhört wie ein skurriler Witz, hat eine lange Tradition. Bereits für die ersten Spielekonsolen fanden sich in christlichen Buchhandlungen fromme Computerspiele, meist angelehnt an weltliche Blockbuster.

Im Jahre 1991 erhielt der Spieler für das Nintendo (NES) System, gleich 3 Spiele auf einmal. „Noah’s Ark“, „Baby Moses“ und „David and Goliath“. Das Paket wurde so erfolgreich, dass vier Jahre später auch eine Version für das Konkurenzsystem SEGA Mega Drive und den PC erschien. Worum geht es bei dem Spiel? In Noah’s Ark schlüpft der Spieler in die Rolle des alten Noah und lässt den flinken alten Mann Tiere suchen, auf Bäume klettern, Schlangen ausweichen und widerspenstige Schweine mit kleinen Steinen hörig machen. Dank seiner Bärenkraft lässt man ihn gleich mehrere Tiere über seinen Kopf heben und befördert sie in die Arche.

In Baby Moses muss Jochebed, Moses Mutter den kleinen Moses vor blutrünstigen Ägyptern retten, die sie verfolgen, ihr den Sohn entreißen und ins Wasser werfen wollen. Wie durch göttliche Kraft geschützt ertrinkt das Baby nicht, sondern wartet dort geduldig auf seine Mutter, die das Spiel ohne ihn zwar beenden kann, doch nach einem kleinen Hinweis („Good Work, But you forgot Baby Moses.“) wieder von Vorne beginnen muss. Das Spiel basiert auf dem Kracher „Mario Bros. 2“. Wer bei „David and Goliath“, nicht etwa David gegen Goliath ein blutrünstiges Spektakel erwartet, wird enttäuscht sein. Bevor man sich in den Kampf stürzen kann, müssen Schafe eingesammelt werden und an Löwen vorbei in Sicherheit gebracht werden. Die Löwen indes interessieren sich für David nur dann, wenn er ein Schaf trägt, ansonsten lassen sie es sich in der Sonne gut gehen. Einige Level weiter geht es mit ein paar Steinen in den Kampf gegen die Philister, doch die Wurfgeschosse schleudert in einem solchen Bogen in die Luft, dass damit kaum ein Treffer zu erzielen ist.

Mit „Bible Buffet“ präsentiert die gleiche Entwicklerfirma 1993 einen Kopie des Spiels „Candy Land“, dass schon für den Atari auf dem Markt erfolgreich war. Bis zu 4 Spieler begeben in den Kampf gegen Schädlinge. Mit der Bibel hat das Spiel nichts zu tun, allein einige Fragerunden muss der Spieler über sich ergehen lassen, diese erscheinen nicht wie man vermuten würde auf dem Bildschirm, sondern müssen dem beigelegten Heft entnommen werden. Hat man das Heft verloren, so muss man mit Raten sein buchstäbliches Glück versuchen. Read More →

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Diese Grafiken stehen jedem zur Verfügung, der gegen die Missionierung von Juden durch Christen eintritt. Das Logo zeigt das durchgestrichene Symbol der Urchristen, einer Verbindung aus zwei wichtigen jüdischen und einem heidenchristlichen Symbol. Heute symbolisiert es die so genannte „Messianische Bewegung“, die von christlich-fundamentalistischen Kreisen maßgeblich getragen wird. Durch die Anbringung dieses Logos zeigt man, dass man sich von der Vorstellung distanziert Juden zum Christentum bekehren zu müssen und erteilt eine Absage an missionarische Organisationen, ohne sich jedoch gegen das Christentum, als eigenständige Religion, auszusprechen.


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