Am Anfang des Esperanto stand Ludwik Zamenhof, der sich selbst als Initiator der Sprache sah. Zamenhof wuchs in der mehrsprachigen, damals zum Russischen Zarenreich, heute zu Polen gehörenden Stadt Białystok auf, wo er heftige Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Ethnien erlebte. Da er das Fehlen einer gemeinsamen Sprache als einen Grund für solche Konflikte ansah, begann er bereits als Schüler, eine für diese Rolle geeignete Sprache auszuarbeiten. Diese sollte – im Vergleich mit Ethnosprachen neutraler und leichter erlernbar und daher als Zweitsprache für alle annehmbar – zusätzlich zu den nationalen Sprachen gelernt werden. Eine erste Variante stellte er 1879 im Kreise seiner Freunde vor.
Es folgten verbesserte Versionen. Nach mehrjähriger Erprobung veröffentlichte Zamenhof schließlich im Jahre 1887 sein Sprachprojekt, das er Lingvo internacia (internationale Sprache) nannte. Nach seinem Pseudonym Doktoro Esperanto (Esperanto = ein Hoffender) wurde bald darauf die Sprache selbst als “Esperanto-Sprache” und dann kurz als “Esperanto” bezeichnet.
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Übernommen aus dem Wikipedia-Artikel Esperanto (Autoren)


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