Ein Grund mehr, vor Juden Angst zu haben…

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Lyrics:

You must guard this secret with your life
The hour has come
Breathe life into clay
A slave
We will be saved
When he rises up a mental brave“

„(…) I’m the Golem
The secret stolen
This is my body

Video:

Das Videomaterial stammt aus dem legendären Stummfilm Film „Der Golem – Wie er auf die Welt kam“, aus dem Jahre 1921 der Regisseure Paul Wegener und Henrik Galeen.

Band:

Fantômas sind eine experimentelle und zappaeske Rockband. Mike Patton, Sänger und kreativer Kopf der Band, nimmt in seiner Funktion als Sänger jedoch nicht mehr, wie in einer Rockband üblich, die zentrale Rolle eines Frontmanns ein, sondern agiert, ebenso wie seine weiteren Bandmitglieder als Musiker und nutzt seine Stimme, einem Instrument entsprechend, hauptsächlich zur Lautmalerei.

Der Interessenschwerpunkt der Band liegt, wie der Bandname bereits andeutet, auf cineastischen und visuellen Themen und deren musikalischer Umsetzung. Dabei verfolgt die Band aber keinen einfach strukturierten Rock-, Orchestal- oder gar Synthiesound wie bei Soundtracks üblich, sondern arrangierte bereits mit ihrem ersten Album eine Hommage an die anarchistische Film-, Comic- und Romanfigur Fantômas, indem man mittels einer Melange aus Noise, New Age, Soundtrack, Jazz und Black Metal den Versuch unternahm, eines der entsprechenden Comics Seite für Seite zu vertonen – dementsprechend auch die fortlaufende Titelbezeichnung von Book I, Page 1 bis Book I, Page 30.

Diesen Weg gezielt weiterverfolgend fiel auch das zweite Album „The Directors Cut“ aus. Dies war eine Hommage an bekannte Horrorfilme und Psychothriller (darunter Rosemaries Baby und Der Pate), deren bekannte Musik und Titelmelodien in einem neuen Kontext interpretiert wurde. Im Gegensatz zu den anderen Alben der Band war dies jedoch ein vergleichsweise schlicht strukturiertes Album, das mit eindeutig unterteilten Songs aufwarten konnte.

Im Jahre 2004 überraschte Fantômas erneut, indem sie mit „Delirium Cordia“ ruhige und düstere Improvisationen boten. Dieses dritte Album bestand aus einem einzigen 70minütigen Song und gilt als Soundtrack für einen nicht existenten Horrorfilm. Paten für dieses Album standen frühe Industrialgrößen wie Current 93 oder Nurse With Wound.

Das vierte Album aus dem Jahr 2005 „Suspended Animation“ kehrt in Geschwindigkeit und Lautstärke wieder zum Ausgangspunkt der Band zurück und bezeichnet thematisch wie künstlerisch das völlig konträre Gegenstück zum gleichzeitig eingespielten Album „Delirium Cordia“. So beschreitet die Band thematisch neue Wege und interpretierte die Idee von Zeichentrickfilmen wie den Looney Tunes. Dabei gaben Fantomas den 30 einzelnen und zusammenhanglos unterteilten Musikfetzen forlaufende Titel mit Datumsangabe welche sie als imaginäre Feiertage für den Monat April des Jahres 2005 benannten.

Abgesehen von „The Director’s Cut“ und der Live-Kooperation mit den Melvins produzieren Fantômas Konzeptalben, welche eine eigene Chronologie verfolgen – Aus Wikipedia.de

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