Eigentlich nicht der Rede wert, doch kein noch so lustiges Detail ist mir für mein Blog zu klein, besonders wenn es um meine Lieblingssekte geht. Dieser laufen allmällig ihre Leiter davon. Zuerst warens die Juden, die nicht mehr so recht im Namen Jesu singen und tanzen wollten, so dass man ein jüdisches Theaterstück mit nur einer Jüdin spielen musste, wobei diese wohl als “Quoten-Jüdin” nur ein Nebenrolle bekam.

So war ich von der russland-deutschen Esther und dem ebenfalls russland-deutschen Achaschwirosch entzückt. Die “Juden-Chor”-Leiterin hat sich bereits einige Monate zuvor los geseilt und “wollte Abstand gewinnen”. Dann traf es den jüdischen Redakteur der Gemeindezeitung, dieser gab als Grund seines Abgangs gesundheitliche Probleme an, um so erstaunlicher war es für mich, diesen fitten alten Mann, durch Düsseldorf hüpfen zu sehen. Einige Monate später war es der jüdische Regisseur, dessen Profil dann wenig später auf der Seite einer jüdischen Gemeinde auftauchte.

Diese Woche traute ich meinen Augen wieder nicht, als ich auf offiziellen Fotografien die “Lobpreis”-Leiterin (immerhin 3 Auftritte jeden Sonntag) nicht mehr finden konnte. Ein Anruf genügte, um zu erfahren, dass die Frau “mit Jesus in ihrem Herzen” sich seit Monaten in Kasachstan befindet und wohl nicht mehr wiederkommen wird. Ihre Stelle hat nun die Pastoren-Sohn Freundin eingenommen.

Respekt! Menschen so schnell zu vergraulen, das schaffen nur wenige. Leiter hin, Jesus her.

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