Die Bundeszentrale für politische Bildung ist eine beachtenswerte Quelle für Dossiers und sonstige Materialien. So liefert Peter Philipp für bpb einen interessanten Artikel über eine parasitäre Form des Islams, der die Demokratie als für seine Zwecke benutzt.

Das Wort des obersten Führers wiegt mehr als alles andere in der Islamischen Republik. Und Widerspruch gegen ihn kommt dem Tatbestand der Gotteslästerung nahe. Ein Zustand, der in krassem Widerspruch steht zu der Tatsache, dass regelmäßig Wahlen stattfinden – auf regionaler Ebene, für das nationale Parlament („Madschlis“) und für das Amt des Präsidenten. Dieses zunächst sehr demokratisch wirkende Verfahren wird eingeschränkt durch die Vollmachten, die über Parlament und Präsident angesiedelt sind und die nicht das Ergebnis freier Abstimmung sind. Außer der Position des „Obersten Führers“ ist das vor allem die des „Wächterrates“. Quelle: Islam an der Macht – Der Gottesstaat Iran

Peter Philipp ist 1944 in Wiesbaden geboren, war zwischen 1968 und 1991 Nahostkorrespondent mit Basis in Jerusalem, u.a. für die Süddeutsche Zeitung. 1991 Redakteur beim Deutschlandfunk, später Leiter der Nah- und Mittelostabteilung, dann der Afrika/Nahostabteilung von Deutsche Welle Radio. Seit 1998 ist er Chefkorrespondent und Nahostexperte von Deutsche Welle Radio.

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