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Das ZDF überrascht zum 60. Jahrestag der Gründung Israels in seinem Kindermagazin „Logo!“ mit erstaunlichen Aussagen. Dreh und Angelpunkt der Geschichte ist der kleine Mohammed, der in einem Flüchtlingslager lebt und von einem Leben träumt.
Doch zunächst stellt Moderator „Kim“ klar, Mohammeds Familie musste fliehen. Als Grund wird der Teilungsplan Palästinas angeführt und eine große grüne Karte mit einigen grauen Flächen gezeigt. Natürlich zeigt die grüne Fläche, dass sich dort arabische Palästinenser angesiedelt haben. Die grauen Flächen werden, so eine Frauenstimme, von Juden bewohnt. Jude sind die Menschen, die jüdischen Glaubens sind, wird versichert. Dann fährt die Dame fort: „Vor 60 Jahren haben Politiker aus vielen Ländern beschlossen, dass die Juden einen eigenen Staat bekommen sollen, denn Juden wurden über Jahrhunderte unter anderem wegen ihres Glaubens weltweit verfolgt und Millionen von ihnen wurden im zweiten Weltkrieg ermordet.“ Garniert wird der Monolog von, in angesichts der von Deutschen an den Juden verübten Gräueltaten, von relativ harmlosen Bildern von abgeführten Juden.
Nahtlos wechselt man zu der Palästina Karte und zeichnet dort den Teilungsplan nach. „So wurde 1948 der Staat Israel auf Teilen des Gebiets Palästina gegründet. Die Palästinenser waren aber gegen diese Teilung. Einen Tag nach der Gründung des Staates Israel, gab es einen Krieg. Palästinenser kämpften mit befreundeten arabischen Nachbarstaaten gegen den neuen Staat Israel.“ In Folge dieses Krieges flüchteten 700 000 Palästinenser aus ihren Gebieten und fährt weiter fort „Heute gibt es mehr als 4 000 000 palästinensischer Flüchtlinge […]“.
Dann wird endlich Mohammed vorgestellt, der freudig erregt Fußball spielt. Dieses „staubige Flüchtlingslager“ ist nicht die Heimat seiner Familie erklärt die Frauenstimme und lässt Mohammed sprechen. Dieser schwärmt von seinem „wunderschönen“ Haus in Al-Malha, von einem Haus nahe einer Moschee.
Was nachfolgt sind Bilder von palästinensischen Flüchtlingen. Sie fliehen vor dem Krieg und haben „Angst vor den Juden, die ihren eigenen Staat gründen wollen“. Anschließend zeigt die Großmutter einen Schlüssel vor, der angeblich zu ihrem Haus gehört, auch Mohammed erklärt, dass er zurückkehren will. Seine Heimat ist dort, so der 12 jährige.
Dieser Bericht ist aus vielen Gründen unehrlich. Hier einige davon:
Zunächst einmal wird den Kindern nicht korrekt vermittelt, wer die Juden eigentlich sind. Fakt ist, dass auf dem Gebiet Palästinas, aber auch auf dem Gebiet seiner Nachbarn schon immer Juden gewohnt haben und auch heute noch leben. Die jahrtausendelange Geschichte des jüdischen Volks in dieser Region wird ebenso ausgeblendet, wie der natürliche und der historische Anspruch der Juden darauf. So gesehen feiert Israel in diesen Tagen nicht seine Geburt, sondern 60 Jahre Unabhängigkeit. Die Geburt Israels, als jüdisches Land oder ein Land der Juden liegt über 3000 Jahre zurück.
Auch in der Zeit der Vertreibung der Juden aus Israel, welches damals als Judäa bekannt war, haben Juden weiter dort gelebt. So stellt der Schriftsteller François-René Chateaubriand vor 2000 Jahren überrascht fest, dass sich die „legitimen Herren“ immer noch dort befinden und als „Sklaven in eigenem Land“ leben. Natürlich kann man auch hier die Mehrheitsverhältnisse heranführen, denn der Großteil der Juden war über die Welt verstreut und wurde eben an anderer Stelle mit Füßen getreten. Während sich in Israel die Griechen, Römer, Araber oder Türken breit machten.
Auf dem Boden Jerusalems gab es aber schon immer mehr Juden, als Araber, Jerusalem ist schon immer das geistige Zentrum des jüdischen Volkes gewesen und ist es bis heute geblieben. Während die arabische Seite in ihrer heiligen Schrift, dem Koran die Stadt Jerusalem oder die arabische Entsprechung „Al-Quds“ kein einziges Mal erwähnt.
Auf der Landkarte, die im Film eingeblendet wird fehlt Jerusalem als der Ort, an dem sich Juden aufgehalten haben.
Auch fehlt der Hinweis darauf, dass sich das jüdische Leben in Palästina, das übrigens nie einen König oder einen Präsidenten oder eine Regierung kannte, sondern seit jeher von anderen Großmächten, doch zu keiner Zeit von Palästinensern regiert wurde, schon lange vor dem Teilungsplan der UN neuaufblühte.
Bereits 1920 existierte Israel als staatsähnliches Gebilde, sein Parlament wurde zwischen 1920 und 1944 viermal demokratisch Gewählt. Die „Jewish Agency for Palestine“ wurde seit 1935 von Ben Gurion angeführt. Zu diesem Zeitpunkt verließen die Ottomanen das Land und die Briten hielten es, als Mandatsgebiet unter ihrer Kontrolle. Die wichtige Tageszeitung „Haaretz“ wurde 1919 gegründet. Die technische Hochschule von Haifa entstand 1914 . 1925 wurde die Hebräische Universität zu Jerusalem eröffnet. Das Weizmann-Institut für Wissenschaften folgte 1934.
Auch mag die Einseitige Darstellung der Juden in diesem Beitrag stören, nicht nur sind es sie, die Menschen aus Palästina vertreiben, denn davor ist Mohammeds Familie nach eigenen Aussagen geflohen, nein sie nehmen diesen Menschen das Recht in ihre Häuser zurück zu kehren.
So ganz unparteiisch ist diese Darstellung nicht. Zum einen ging der Krieg 1948 nicht von den Palästinensern aus, sondern vor allem von den ringsherum angesiedelten arabischen Staaten. Von bspw. bis an die Zähne bewaffneten Ägyptern, Syrern und Jordaniern. Die Länder Jordanien und Syrien, verdanken ihre Staatsgründung ebenfalls einem anderen Land, nämlich den Briten und wurden nur 2 Jahre vor Israel unabhängig. Ägypten dagegen ist etwas älter, seine Unabhängigkeit feierte es bereits 1922.
Doch wer sind eigentlich die Palästinenser und wie können 700 000 fliehen und nun 4 000 000 zurück kehren wollen? Palästinenser als Volk existieren eigentlich nicht. Die aller meisten Palästinenser sind arabischen Ursprungs, eine beträchtliche Zahl dieser Menschen ist aber ethnisch mit den Juden verwandt. Es sind Juden, die zum Islam konvertiert sind und in diesem Land, als arabische Muslime leben. In ihrer arabischen Umgebung haben diese sich aufgelöst. Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass alle Bewohner Palästinas als Palästinenser bezeichnet werden können. Auch die damals dort ansässigen Juden waren demnach Palästinenser, jüdische Palästinenser. Mit ihren eigenen Häusern und Ländereien. Zu Anfang des Jahrhunderts ging aber auch ein Großteil arabisch-palästinensischer Ländereien ganz legal an Juden über. So kauften amerikanische Juden das oft brachliegende palästinensische Land und Gründeten eigene Siedlungen oder landwirtschaftliche Betriebe. Juden haben also anders, als im Beitrag dargestellt nicht nur einen religiösen Anspruch auf große Teile Palästinas, sondern auch einen gesetzlichen.
Dagegen stammt das langjährige Oberhaupt der Palästinenser Jassir Arafat, aus Ägypten wo sein Vater mit Teppichen handelte. Sein Onkel Mohammed Amin al-Husseini, war neben seiner Mitgliedschaft in der SS, der Großmufti von Jerusalem und traf sich u.a. mit Adolf Hitler. Mit ihm gemeinsam plante er die Ausweitung des Holocaust auf den gesamten Nahen Osten. Auch Arafats erklärtes Ziel war die Auslöschung des israelischen Staates und zwar die vollständige Auslöschung und nicht eine teilweise, die Israel auf die Gebiete beschränkte, die der UN-Teilungsplan vorsah. Seine mörderischen Ziele, die auch gegen israelische Kinder gerichtet waren, hatte er auch mit EU- und Mitteln aus Deutschland fortgeführt.
Auch heute sind Palästinenser in zwei Lager gespalten, neben der extremistischen Fatah gibt es die noch sehr viel extremistischere Hamas. De facto haben die Palästinenser zwei Regierungen, während die gewalttätigste von ihnen demokratisch an die Macht gewählt wurde. Die Hamas erklärt in ihrer Charta, so etwas wie einer eigenen Verfassung, in Artikel 7: „Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‚Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!‘“
Das Palästinensische Volk hat sich also für einen Weg entschieden, der mit Leichen gepflastert ist. Die Führung ist korrupt, die Wirtschaft trotz weltweiten Hilfsfondes am Ende. Die befreundeten Staaten integrieren Palästinensische Flüchtlinge nicht, während ihre Machthaber und Scheichs in Geld schwimmen und Erholungsparadiese in ihren Ländern errichten.
Es deutet alles darauf hin, dass Mohammed, seine Eltern und seine Großeltern in diesem Flüchtlingslager sterben werden. Sie werden ihr Haus nicht sehen, sie werden keinen Beruf erlernen. Vielleicht wird Mohammed zu den Waffen greifen, wie die Märtyrer in seiner Umgebung, in seinem Lager und vermutlich wird er seine Aggression gegen die richten, die zu schwach sind um sich zu wehren.
Ein Thema für „Logo!“ ist es ganz sicher nicht.
Achja jetzt sind die araber für den Holocaust verantwortlich, ja ne is klar
bei allem respekt aber dieser artikel hat nichts ernsthaftes an sich. Man sieht ja was die zionisten momentan anrichten, sie sind perverse Kindermörder nicht mehr nicht weniger, und sie scheinen wohl an dem anblick auch ihre freude zu haben. Was sind sie bloss für ein kranker Mensch, wie können sie es wagen solche Lügen zu verbreiten? Anyway dieser Artikel hat soviel ernsthaftiges an sich wie die jährliche karnevalsanrede.
Nicht verantwortlich, sondern mitverantwortlich.
Nachtrag: “1948 leben in Ägypten 75 000 Juden. Zwischen Juni und November 1948 explodieren Bomben im jüdischen Viertel von Kairo und töten 70 Juden. Verwundet werden ca. 200. Der Suezkrieg 1956 wird von der ägyptischen Regierung zum Vorwand genommen, 25 000 ägyptische Juden des Landes zu verweisen und getreu dem alten Dhimmi-Gesetz ihren Besitz zu konfiszieren. Ungefähr 1000 Juden werden verhaftet und in Gefängnisse oder Lager gesteckt. Am 23. November 1956 wird in ganz Ägypten eine vom Minister für religiöse Fragen unterzeichnete Erklärung verlesen, in der es heißt daß “alle Juden Zionisten und Staatsfeinde” seien. Ihre Ausweisung stehe unmittelbar bevor. Tausende von Juden werden aufgefordert, das Land zu verlassen. Einen Koffer und etwas Geld dürfen sie mitnehmen. Sie werden gezwungen zu unterschreiben, daß sie ihren Besitz der ägyptischen Regierung schenken. Einige Juden werden in Ägypten als Geiseln zurückgehalten, damit die ausreisenden Familien nicht gegen die ägyptische Regierung aussagen. 1958 leben 40 000 Juden in Ägypten.”
http://www.zionismus.info/antizionismus/arabisch-7.htm