Die Grünen würden nur all zu gern israelische Produkte, die in Judäa und Samaria (Westjordanland) hergestellt werden gesondert kennzeichnen. Dagegen regt sich zu recht Widerstand, zu sehr erinnert die Forderung an die „Kauft nicht bei Juden“ Rufe der NS-Zeit. Zu sehr wird deutlich, dass für Israel, den Juden unter den Staaten, Sonderregelungen aus dem Boden gestampft werden sollen.

Die jüdischen Kartoffeln sollen bloß nicht heilige arabische Wüste berühren und dann in deutschen Tellern landen. Dabei hat eine Kennzeichnungspflicht für Produkte aus israelischen Siedlungen durchaus Vorteile. Schwer vorstellbar, dass fromme Muslime bei vorhandenen Alternativen Produkte „Made in Israel“ kaufen würden, bei „Made in Palestine“ sehe die Sache vielleicht anders aus. Der Paliophile Deutsche würde im Geschäft gezielt nach palästinensischen Möhren suchen anstatt israelische Möhren zu boykottieren.

Israel sollte kreativer mit seinen Erzeugnissen umgehen. Ein „Made in Israel“ Aufkleber für Waren die nach Amerika gehen und ein „Made in Palestine“ für den europäischen Markt. So kann auch Claudia Roth genüsslich Palästina unterstützen, während sie an Kichererbsen nuckelt.

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