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Die Ereignisse der menschlichen Geschichte, diese nie abreißende Kette von Machtwechselzufällen und Willkürakten, dieser Ozean von Blut, Galle und Schweiss wäre unerträglich, wenn der Mensch nicht einen Sinn in all diese blinden Geschehnisse hineinzulegen vermöchte. Es genügt ihm durchaus nicht, alles Geschehen ursächlich begründet zu finden, er will vielmehr das Geschehen sinnvoll begründet finden, und wenn er fragt: „Was ist schuld daran?“, so liegt schon in der Frage ein moralisches Urteil.
Selbst dann also, wenn die Völkerschicksale „zufällig“ wären und wenn auch alles hätte anders kommen können, so würde doch der Mensch, nachdem es einmal so gekommen ist, von nachhinein das Geschehene immer sinnvoll und sittlich zu deuten unternehmen!*)
Dieses Sinnvoll-Machen auch alles sinnlosen und unsinnigen Leidens kann aber — (wie wir schon andeuteten) — auf zweierlei Wegen erfolgen. Entweder indem man dem „Andern“ die Schuld zuschiebt oder indem man die Schuld in sich selber sucht.
Es ist nun eine der tiefsten und sichersten Erkenntnisse der Völkerpsychologie, dass das jüdische Volk unter allen Völkern das erste, ja vielleicht das einzige Volk war, welches die Schuld am Weltgeschehen einzig in sich selber gesucht hat.
Auf die Frage: „Warum liebt man uns nicht?“ antwortete seit alters die jüdische Lehre: „Weil wir schuldig sind“ Es hat große jüdische Denker gegeben, die in dieser Formel: „Weil wir schuldig sind“ und in dem Erlebnis der Kollektiv-Verschuldung und Kollektiv-Verantwortung des Volkes Israel den innersten Kern der jüdischen Lehre erblickten.
Wir dürfen an dieser Stelle auf die Bedeutung der religiösen Kollektivschuld („Widduj“) nicht näher eingehen, aber es ist wichtig, dass der Leser spüre, wie in diesem Schuldbekenntnis, das die gewaltige jüdischchristliche Moral hervortrieb, auch der Schlüssel zur Pathologik unserer Volksseele zu finden ist 1).
In jedem jüdischen Menschen steckt sehr tief die Neigung: ein Unglück, das ihn trifft, als Sühne für eine Versündigung aufzufassen. Würde der Leser fragen, warum das so sei, so könnte ich an dieser Stelle nur hinweisen auf die schreckliche Tatsache, dass die jüdische Geschichte durch fast dreitausend Jahre nur eine Leidensgeschichte gewesen ist. Und zwar eine Geschichte hoffnungsloser, unablösbarer Leiden.
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In diesem Sinne, herzliche Glückwünsche an Geert Wilders!
Bei einer Veranstaltung der “Franzosen für Gaza” in Marseille tauchten beim “Lied der Freiheit” pro-israelische Gegendemonstranten auf. Grund genug für die Palästinafreunde, die Israelfreunde als Mörder zu beschimpfen, “wir sind alle Palästinenser” zu skandieren und die israelfreundlichen Demonstranten zu verprügeln.
Die nach eigenen Aussagen “von der Israelfahne provozierten” Gaza-Unterstützer bezeichneten sich dabei als “Pazifisten”. Die Israelfreunde wurden verhaftet und das “Lied der Freiheit” weitergesungen.
Ближний Восток. Большая ложь революции.
Spiegel Online schreibt Nach Nazi-Äußerungen – Cannes-Festival schließt Lars von Trier aus
Für den amerikanischen Filmbetrieb dürfte von Trier nun endgültig untragbar sein. Das US-Branchenblatt “Hollywood Reporter” schrieb bereits vor dem Cannes-Hinauswurf, der Däne habe einen “Mel Gibson gemacht”, was sich auf die antisemitischen Ausfälle des Schauspielers im Jahr 2006 bezieht. [Anm. Mel Gibson durfte freilich über den Roten Teppich stolzieren.]
Soll das heißen, dass vermeintliche Nazi-Äußerungen im Umkehrschluss für den deutschen Markt in Ordnung sind? Oder ist gemeint, dass ihn die Hamas mit Kusshand aufnimmt? Ich halte – nebenbei erwähnt – Triers “Antichrist” für einen der besten Filme aller Zeiten.
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Die 92jährige kann sich noch gut erinnern, wie ihr Vater an den Massakern in Hebron beteiligt war und ihr dann ein paar Dinge mitbrachte. So wie die Araber die Juden damals massakrierten, so soll es – so Allah will – schon bald in ganz Israel geschehen.
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