In seinem Blog „Gutes Wissen“ (des)informiert PinchasGer, der der Glaubensgeneration-Leitung mehr als nahe zu stehen scheint seine Leser und redet sich um Kopf und Kragen. Mal wirft er einem relativ großen Forum „Irrglaube und Wahrheit“ vor keine Links auf das Angebot seiner Kirche setzen zu dürfen und mutmaßt, dass er wegen seiner Meinung bald gesperrt wird:

„Komische Sachen passieren auf Irrglaube und Wahrheit. Eine Seite die vorgibt allerlei Meinungen zusammmenzutragen um zum Dialog zwischen Gläubigen anzuregen, schließt plötzlich ihr Themenabteil „Befreundete und empfehlenswerte URL`s“ nachdem ich dort einen Link zur Glaubensgeneration gemacht hab, weil dort alle anderen Links für Russlanddeutsche Gemeinden sind. Daraufhin erklärt die Forumleitung, dass sie selbst entscheidet mit wem sie befreundet ist und löscht meinen Link einfach so. Alle anderen Links wurden beibehalten.

Soviel zu Meinungsvielfalt und Offenheit im Forum. Mal sehen, vielleicht werde ich bald auch gesperrt, nur weil ich nicht nach der Pfeife des Admin tanze…“ Quelle: gutes-wissen.blogspot.com, Komische Sachen bei Irrglaube und Wahrhei. Autor: Pinehas

Wenig später sieht der kleine „Leader“ dann neue „Christenverfolgungen in Deutschland“ kommen, weil man dem Prediger Alexander Epp und seiner selbsternannten Kirche oder wie er selbst denn Sektenbeauftragen unterstellt „Sekte“, den Aufenthalt in einer Jugendherberge untersagt hatte.

Dabei werden seine Anschuldigungen von Jahr zu Jahr lächerlicher. Bei „Irrglaube und Wahrheit“ hat der eifrige Kerl schon mehr als genug Links auf seine Kirchenseite gestellt und auch sein Profil wurde von niemandem gesperrt. Seine Meinung durfte er brav im Forum vertreten und anderen Nutzern Unwahrheiten unterstellen.

Der Vorwurf eine Jugendherberge würde Christenverfolgungen in Deutschland betreiben ist selbstredend lächerlich. Hier die Rassismuskeule zu schwingen und der Herbergsleitung Rassismus gegen Russlanddeutsche vorzuwerfen ist geradezu ein Schlag unter die Gürtellinie. Ganz im Gegenteil schützt die Herbergsleitung anwesende Kinder und Jugendliche gegen den von der Glaubensgeneration proklamierten kulturellen Rassismus, der sich in ihren Ansichten gegen die Rechte von Kindern, Schwulen und Andersgläubigen manifestiert.

Unbeirrt schreibt der kleine Leader „Pin“ dann auch gegen „Kritiker“, wobei er wohl hinter Einträgen in buddhistischen Foren eine „Verleumdung“ gegen seine Kirche wittert.

„Langsam gehen der verleumderischen Stimme im Internet, die immer wieder versucht uns als Sekte abzustempeln, die Ideen aus. Dies beweist der schon fast lächerliche Eintrag in ein Gästebuch der buddhistischen Sekten.“ Quelle: gutes-wissen.blogspot.com, Die Ideen gehen aus…; Autor: Pinehas

Ist das nicht ein schöner Verfolgungswahn, wenn man hinter einem Eintrag von 2006 in einem unscheinbaren Gästebuch, in den Weiten des Internets immer wieder dieselbe Person zu erkennen glaubt? Dabei hat der kleine „Pin“ doch schon im „Irrglaube und Wahrheit“ Forum einsehen müssen, dass es nicht nur „eine“ kritische Stimme im Internet gibt sondern mehrere!

Trotzdem schreibt er auch im November 2008 auf einen anderen Vorfall bezogen:

„Mit diesem Artikel müsste den verleumderischen Stimmen (welche nur eine ist) langsam die Puste ausgehen.“

Was geht eigentlich im Kopf dieses Sektenjungers vor? – Muss man sich unweigerlich fragen!

Wem hier die „Ideen ausgehen“ liegt auf der Hand. Während der WDR, die WAZ aber auch andere Autoren kein gutes Haar an der Arbeit der Glaubensgeneration lassen, haben kleine Profiteure inhaltlich nichts der negativen Presse entgegen zu setzen! Ganz im Gegenteil, selbst wenn Reporter ins Haus kommen ist man nicht in der Lage sich vernünftig zu benehmen. Auch auf der Internetseite stehen dem kritischen Betrachter die Haare zu Berge.

Die Autoren Oda Lamberts und Christian Baars schreiben in ihrem Buch „Mission Gottesreich“ auch über ihren Besuch in der Evangeliumskirche Glaubensgeneration.

„An einem Tisch sitzt eine Frau mit kurzem Haar, sie trägt eine dunkle Bluse. Glauben sei ganz einfach, erklärt sie, es gebe nur Gott und den Teufel und sonst nichts. »Schwarz oder weiß, ganz einfach«, sagt die junge Frau. Dämonen seien auch da, die seien die Helfer des Teufels, sagt sie mit starkem russischen Akzent. Bei ihr würden sie zum Beispiel manchmal Fressattacken in der Nacht auslösen, aber dagegen könne man beten.“

Bitte? Was lösen Dämonen aus? Fresssucht? Muss man das noch kommentieren oder reicht ein kurzes Lachen? Welches aber sofort im Halse stecken bleibt, wenn man sich die anschließende Reaktion von „Irina Epp“ zu Gemüte führt.

Erschreckend auch, dass der kleine „Pin“ vermutlich glaubt das Buch wäre von der „verleumderischen Stimme“ geschrieben worden. Irgendwie traurig das Ganze…

Aber was will man von einem Menschen anderes erwarten, der von der Wiege an die Ideologie der Gemeinschaft in sich aufgesogen hat? Die Welt wird in „Schwarz“ oder „Weiß“ geteilt und wer Kritik übt, der steht schnell auf der falschen Seite.

Im oben erwähnten Buch ist auf Seite 40 zu lesen:

„Selbst seine Sonntagspredigt nutzt Alexander Epp dazu, seine Gemeinde gegen Kritiker auf Kurs zu bringen. Er beschwert sich über die Sektenbeauftragten der großen Kirchen: »Sie versuchen, sich selbst zu beweisen, dass wir eine Sekte sind.« Diese Ansicht würden sie dann heimlich unter ihren Leuten verbreiten. Außerdem macht sich der Gemeindeleiter über den Bürgermeister lustig. Der habe ihn nach seiner theologischen Bildung gefragt. »Ich habe keine, ich bin LKW-Fahrer.« Der Prediger lacht. Auch viele der Gläubigen schmunzeln oder kichern.“

Wer ist also der Feind? Die ominöse und anscheinend allgegenwärtige kritische Stimme aus dem Internet, gegen die die Gemeinde Jahrelang eine verleumderische Webseite ins Internet eingestellt hatte? Ist das der „Sektenbeauftrage“? Oder ist das vielleicht schlicht der „Bürgermeister“ der Stadt Duisburg? Will der Teufel die Glaubensgeneration durch diese ganz unterschiedlich scheinenden Personen brechen, um den Plan Gottes zu vereiteln einen LKW-Fahrer zum Erlöser der Menschheit zu machen?

Der geneigte Leser wird sich seine Meinung durch zahlreiche Berichte und Quellen selbst machen können, soviel Vertrauen in die demokratischen Strukturen muss sein. Dem kleinen „Pin“ empfehle ich sich einmal selbstkritisch mit der Vergangenheit seiner Familie und seinem Leben in der Glaubensgeneration auseinander zu setzen. Denn vielleicht ist der kleine „Pin“ auch mal erwachsen und dann werden es seine Kinder ganz schön uncool finden von anderen als Fundis bezeichnet zu werden oder von ihrem Vater mit dem Gürtel verdroschen zu werden, wie es die Ideologie der Kirche vorschreibt. Auch die propagierte Ablehnung von Homosexuellen zeugt von Intoleranz und wird einem möglichen Arbeitgeber wohl sauer aufstoßen.

So lasst uns diese Zeilen nicht mit einem Gebet für einen Kredit für den Bau der 2,6 Millionen Euro teuren Kirche schließen, sondern mit einem Gebet für eine tolerante und pluralistische Gesellschaft, ein friedliches und einsichtiges Miteinander und die Vielfalt von Ansichten. Amen.

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Das ist mein Profil. Es gibt viele Profile, doch dieses gehört mir. Ohne mein Profil bin ich nichts und ohne mich ist mein Profil nichts.

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