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Clemens Wergin schreibt für Welt Online, mal wieder einen Artikel dessen Sicht ich mal wieder voll unterstützen kann.
“Zur Erinnerung: Dies ist ein Krieg, den Israel nicht gesucht hat, sondern verhindern wollte. Fast flehentlich hat Israels Premier Ehud Olmert die Hamas gebeten, den am 19. Dezember ausgelaufenen, sogenannten Waffenstillstand zu verlängern, und sie vor den Folgen gewarnt, falls der Raketenbeschuss auf Israel anhalten würde. Das war der Hamas gleichgültig. Um ideologisch “rein” zu bleiben, hat sie lieber Krieg über die Palästinenser gebracht.” Quelle: Welt Online
Zusätzlich hat sie die Welt Redaktion einen kleinen Film erlaubt, der mit dem Gerücht aufräumt Springer müsse “Pro-Israel” berichten oder dürfe keine Kritik an Israel üben.
Das Video ist unterhalb des Artikels zu finden.
Lieber Author….
es ist immer wieder intressant zu sehen, wie arroganz in der pseudo intellektuellen Schicht zu geistreichen Artikeln führen kann.
Es ist intressant, dass wir Deutschen, die selber fast ein Volk ausgerottet haben, genau den selben fehler wieder machen.
Es ist traurig, dass ein Volk, das selbt fast ausgerottet wurde, das gleiche Übel über ein anderes Volk bringt.
Terror, Hamas, tote und endloser leid würde nicht existieren, wenn die Menschen aus ihren Fehlern lernen würden.
Um solche Situationen zu verstehen, muss man sich in die selbe lage versetzen. Wenn plötzlich die Russen nach deutschland einmaschieren, das land für sich beanspruchen, mich und meine Familie aus unserem Zuhause vertreiben, alles abreissen und eine Villa für Russen auf mein Zuhause bauen, mich und meine familie einsperren und dafür noch von der westlichen Welt gefeiert werden, dann würde ich auch für nichts mehr garantieren.
Momentan geschieht eine Völkerausrottung und “fast” die ganze Welt schaut einfach nur dabei zu. Weder wir deutsche haben seit 65 Jahren dazu gelernt, noch die anderen kulturen die sowas unterstützen.
Auch wenn die Meinungsfreiheit in der Westlichen Welt zu diesem Thema blockiert ist, die gedanken der Menschen sind trotzdem frei und 80% aller Menschen denken genauso wie ich. Die Welt wird dieses Massaker nicht mehr dulden und es ein ende setzen.
Als die Deutschen (eigentlich hat es jetzt ein paar Jahrzehnte bedurft um die Kollektivschuld zu negieren, danke dafür!) ein Volk auszurotten begangen, gab es dann tatsächlich fast keine Juden in Deutschland mehr. Bei ihrem an die Wand gemalten Völkermord gibt es aber tatsächlich immer mehr “Palästinenser”. Seit 1948 hat sich ihre Zahl fast verfünffacht!
Einen solchen Völkermord hat die Welt tatsächlich noch nie gesehen.
Aber bleiben wir bei Ihrem Vergleich und beziehen eine Tatsache mit ein. Deutschland hat im Osten Gebiete abtreten müssen, jetzt stellen Sie sich vor, die Vertriebenenverbände hätten in den 60er Jahren jede Assimilation abgelehnt, sich selbst und ihre Nachkommen (immerhin rund 50 Millionen Menschen) als Flüchtlinge bezeichnet und eine Partei gegründet, die in Polen und Russland blutige Anschläge verübt. Glauben Sie tatsächlich, dass es heute Frieden in Europa gegeben hätte?
Das Gegenteil war der Fall, 12 Millionen Flüchtlinge haben sich in Deutschland integriert und auf ihre ureigenen Gebiete verzichtet. Heute gibt es so etwas wie Deutsch-Polnische und Deutsch-Russische Freundschaft, von Terror keine Spur.
Auch die Palästinenser, die sich freilich erst seit 1967 so bezeichnen, müssen dies lernen. Ihre Waffen niederlegen und ihren eigenen Staat aufbauen, ohne Terror und Gewalt.
Wenn Sie etwas aus ihrer Geschichte lernen wollen, dann kümmern Sie sich um echte Konflikte der Welt: China, Darfur, Kaukasus etc.
“Es ist traurig, dass ein Volk, das selbt fast ausgerottet wurde, das gleiche Übel über ein anderes Volk bringt.”
Es ist traurig, dass immer wieder der sekundäre Antisemitismus und die offensichtlichen Lügen eines angeblichen Genocids zum Vorschein kommt.
Bereits in den 80er Jahren entsteht eine weitere Form des Antisemitismus, die sich darüber rechtfertigt, selbst eine Schlussfolgerung aus dem Holocaust zu sein. Sie behauptet, aus einer besonderen deutschen Sensibilität und einer intensiven Auseinandersetzung mit Menschenrechten heraus Juden vor Rassismus warnen oder gar an der Realisation eines „Völkermordes an den Palästinensern“ hindern zu wollen. Eine besondere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf den Staat Israel. Dessen jüdische BewohnerInnen und alle außerhalb Israels lebenden Juden und Jüdinnen werden zu einem Kollektivsubjekt homogenisiert, das für die Politik Israels verantwortlich gemacht wird. Indem man Israel mit dem nationalsozialistischen Deutschland gleichsetzt, wird die deutsche historische Verantwortung für die Verfolgung der Juden verkleinert. Die Deutschen, „die aus ihrer Geschichte gelernt haben“, werten sich selbst zu den moralisch besseren Menschen auf – sie kennen sich aus mit Völkermord.
http://baustein.dgb-bwt.de/C2/DieDeutschen.html
Man dürfe zwar nicht jede Israelkritik als antisemitisch bewerten, heißt es weiter, aber man müsse “eine Israelkritik, die Vergleiche der israelischen Politik mit dem Nationalsozialismus anstellt und Israel die Absicht eines “Vernichtungskriegs” unterstellt, in ihrem Kern als antisemitisch einstufen. Der Staat Israel steht hier stellvertretend für “die Juden”, die auf diesem Umweg von Opfern zu Tätern umdefiniert werden.” Hinter dem überzogenen Vergleich kann natürlich der Versuch von Deutschen stehen, die Schuld zu mildern, indem man Deutsche und Juden auf die gleiche Ebene stellen will, wohl noch stärker dürfte aber das Motiv sein, dem Holocaust seine Einzigartigkeit zu nehmen, um so das deutsche Verbrechen zu mildern.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24628/1.html