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Gestern ist im SPIEGEL ONLINE ein Artikel über exstremistische Gruppen im StudiVZ. Gleich am Anfang findet auch, eine meinen Lesern gut bekannte Gruppe, “Israel-Öffentlich-Kritisieren-Können-Gruppe” Erwähnung.
Auch in der pro-palästinensischen Gruppe “Israel öffentlich kritisieren können” mit rund 1000 Mitgliedern schlagen Diskussionen in Antisemitismus um. Ein Nutzer meint, die Debatte über die israelische Besatzungspolitik mit einer islamistischen Milchmädchenrechnung bereichern zu können: “Die israelis schissen und bomben grundsätlich zivilisten”, schreibt er mehr schlecht als recht, “und die araber wenn sie zivilisten töten dann wenige weil ein sehr grosser Prozent anteil der israelis resavisten sind somit keine zivilisten.” Die antisemitische Propaganda verblüfft die ganze Runde, einer der Kritiker stöhnt, er wisse gar nicht, ob er lachen oder weinen solle.
Gleich danach wird der Moderator Max P. zitiert, dessen Namen offensichtlich für den Spiegel-Artikel geändert worden ist. Wer hinter dem Pseudonym steckt lässt sich schnell erahnen, so viele muslimische Jurastudente, die als Moderatoren eingesetzt werden gibt es in der Gruppe nun mal nicht. Jedenfalls wird über Max P. folgendes berichtet:
Gar nicht lustig sind die Erfahrungen von Max P. Der 26-jährige Jurastudent muslimischer Abstammung löschte als Moderator der Gruppe “Israel öffentlich kritisieren können” auch schon mal antisemitische Kommentare. Es folgten nicht nur persönliche Beleidigungen (“du bist wirklich der verlogenste heuchlerischste antisemit hier!”), sondern auch Morddrohungen (“dich knall ich ab”), insgesamt drei.
Im gleichen Atemzug nennt der Spiegel-Autor die NPD-Gruppe des StudiVZ und andere Extremisten. Der Gründer “Boris Hagel” hat mit dem Spiegel Artikel einen Beleg für sein Treiben und sollte sich über seine Ansichten Gedanken machen.