Gideon Böss hat bereits ein paar Ideen für die Fortsetzung des türkischen Antisemiten-Film:

Tal der Wölfe – Armenien: Nachdem seine Familie durch den türkischen Völkermord an den Armeniern ausgelöscht wurde, tötet ein junger Armenier der Reihe nach alle Hintermänner dieses Menschheitsverbrechens.

Tal der Wölfe – Kurdistan: Nachdem seine Familie durch einen Giftgaseinsatz der türkischen Armee ausgelöscht wurde, tötet ein kurdischer Freiheitskämpfer der Reihe nach alle Hintermänner dieses Angriffes.

Tal der Wölfe – Zypern: Um die türkische Besetzung zu beenden, tötet ein zypriotischer Freiheitskämpfer der Reihe nach alle Verantwortlichen für diese Besatzung. Quelle: boess.welt.de

Viel passender finde ich jedoch den Kommentar eines seiner Leser, der die Vorschläge sogleich anpasste: Read More →

Über keinen Staat gibt es so viele Gerüchte wie über Israel. Tilman Tarach zeigt, daß die deutschen Medien, aber auch Organisationen wie die Uno und jede Menge »Israelkritiker« den Stoff liefern, aus dem diese diffamierenden Legenden gestrickt werden. Die alte Parole »Die Juden sind schuld« wird heute in weiten Teilen der Gesellschaft begierig auf den jüdischen Staat angewendet, und zwar reichlich unabhängig davon, wie er sich verhält.

Dr. Tilman Tarach (Freiburg) ist Autor des Buches »Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die ‘Protokolle der Weisen von Zion’ und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt« http://tilmantarach.blogspot.com
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Mit Empörung reagiert die Union progressiver Juden auf den Angriff auf die Tanzgruppe der Liberalen jüdischen Gemeinde Hannover. „Wir sind insbesondere darüber bestürzt, weil von den Steinwürfen jüdische Zuwanderer aus der früheren UdSSR getroffen wurden, die in Deutschland Schutz vor Antisemitismus gesucht haben“, erklärte Dr. Jan Mühlstein, Vorsitzender der Union progressiver Juden in Deutschland. „Durch den Angriff haben sich leider die Warnungen bewahrheitet, dass im Windschatten der zunehmen aggressiv vorgetragenen Israelkritik eine neuer islamischer Antisemitismus wächst“, ergänzte Mühlstein. „Deshalb begrüßen wir die eindeutigen Stellungnamen zum Beispiel der Schura Niedersachsen Landesverband der Muslime und Türkischen Gemeinde in Niedersachsen sowie des Rates der Religionen Hannover wie auch die zahlreichen Solidaritäts-bekundungen, die die Liberale jüdische Gemeinde Hannover erreicht haben.“

Die Union progressiver Juden hält es allerdings für notwendig, es nicht bei Worten zu belassen und Konsequenzen bei der familiären, religiösen und schulischen Erziehung zu ziehen. Hierzu müssen insbesondere Organisationen und religiöse Verbände, die sich im interkulturellen und interreligiösen Dialog engagieren, einen Beitrag leisten. Die Union progressiver Juden ist bereit, sich an diesen Gesprächen zu beteiligen.

Die Union progressiver Juden anerkennt, dass die Sicherheitsbehörden die Täter schnell ermittelt haben, und erwartet, dass auch die Hintergründe des keineswegs spontanen antisemitischen Angriffs aufgeklärt werden.
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