Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den israelischen Wissenschaftler Daniel Shechtman. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit. Er wird damit für seine Entdeckung der Quasikristalle ausgezeichnet. Der 1941 in Tel Aviv geborene Shechtman ist Professor am Technion und forscht am Louis Edelstein Center und am Wolfson Centre, welchem er vorsteht.
Read More →

Ausschnit aus der Sendung »Das Literarische Quartett«: Der Literaturkritiker Marcel Reich-Reinicki über Maxim Billers „Die Tocher“: „Ich kann eine Sache nicht begreifen, ich bitte um Entschuldigung, wir sind hier ja alles mündige Menschen, da kann man offen reden. In diesem Roman gibt es Passagen, da heißt es:‘ Ich ficke, du fickst, er fickt, wir alle ficken, wir müssen ficken, warum fickt er nicht mit dir – wenn er doch einmal vögeln schreiben würde!'“
Read More →

Biller wurde als Kind russisch-jüdischer Eltern in Prag geboren und emigrierte mit seinen Eltern und seiner Schwester, der späteren Journalistin und Schriftstellerin Elena Lappin, als Zehnjähriger 1970 nach West-Deutschland. Er studierte in Hamburg und München Literatur. Nach einem Studium an der Deutschen Journalistenschule in München begann er für Tempo, Spiegel und Zeit zu schreiben. Sein erster Erzählband Wenn ich einmal reich und tot bin (1990) wurde in der Süddeutschen Zeitung als „die Wiederkehr der jüdischen Literatur nach Deutschland“ bezeichnet. Seine Romane und Erzählungen wurden in mehrere Sprachen übersetzt, unter anderem der Roman Die Tochter, der in Frankreich 2003 in der renommierten Reihe „folio“ beim Verlag Gallimard erschienen ist. 2007 wurden zwei seiner Short Storys im New Yorker abgedruckt.

Read More →