Unter dem Motto „Gegen Antizionismus und Terror“ findet in Essen am Willy-Brandt-Platz, morgen den 18.07.2014 eine Pro-Israel Kundgebung statt. Vom Veranstalter („Bündnis Gegen Antisemitismus Duisburg“) werden 50 Personen erwartet. Lasst uns diese Erwartungen übertreffen und morgen zahlreich in Essen erscheinen!

Gegen den Terror der Hamas und gegen die antisemitische Hetze Essener pro-Hamas Demonstranten.

Aufruf:

Allerorten gehen dieser Tage wieder Tausende auf die Straße. Sie demonstrieren nicht etwa gegen den brutalen Krieg in Syrien, oder gegen Massaker von Islamisten im Irak und Nigeria – und auch nicht gegen den Tod tausender Menschen, die am Grenzregime der EU im Mittelmeer scheitern. Der Furor des Mobs gilt vielmehr dem Staat Israel, der sich zum Schutz seiner Zivilbevölkerung gegen den Raketenterror der islamistischen Hamas wehrt. Doppelte Standards, die Dämonisierung Israels als “Kindermörder”, und die Delegitimation seines Rechts auf Selbstverteidigung, prägen die Parolen auf der Straße, und allzu oft auch die Berichterstattung in den Medien. Das ist Antisemitismus.

Israel ist eine offene Gesellschaft und als Schutzraum mehr und mehr ein aktuelles Thema für europäische Jüdinnen und Juden, die einen erstarkten Antisemitismus erleben. Dieser äußert sich in Terror – wie kürzlich in Brüssel und Paris – und in Übergriffen – wie zuletzt in Hamburg und Berlin. Jeder zweite Jude in der EU gibt an, bestimmte Orte zu meiden, weil er dort als Jude Angst um seine Sicherheit hat.

Die Hamas tötet Menschen wie die Schüler Eyal Yifrach, Gilad Shaar und Naftali Frenkel, weil sie Juden sind und auch Hunderte von Palästinensern, die sie als Gegner betrachtet oder die sich nicht ihrem Tugendterror unterwerfen wollen. Das primäre Ziel der Terrororganisation ist nicht die Verbesserung der materiellen Lebensbedingungen in Gaza, sondern erklärtermaßen die Auslöschung Israels. Auch innenpolitische Machtinteressen der Hamas spielen in der aktuellen Eskalation eine große Rolle. Allein gelassen vom iranischen Mullah-Regime und Assads Syrien, geht den palästinensischen Islamisten das Geld aus, zudem ist die verbündete Muslimbruderschaft in Ägypten nicht mehr an der Macht sondern verboten. Während im Westjordanland die Lebensqualität steigt, hat die Verwaltung der Hamas im Gazastreifen versagt. Sie hat nichts mehr zu verlieren und versucht sich nun erneut als militärische Kraft zu profilieren – vermutlich auch mit Blick auf die angekündigten Wahlen in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Anders als Israel hat die Hamas dabei ein Interesse an möglichst hohen Opferzahlen – auch auf der eigenen Seite. Deshalb werden Raketen aus bewohnten Gebieten abgefeuert, deshalb mißbraucht Hamas die eigene Bevölkerung als menschliches Schutzschild.

Auch in Essen rufen die Feinde Israels wieder zu den Waffen. Am 10. Juli stoppte die Polizei einen ca. hundert Personen umfassenden Mob, der in Richtung der Alten Synagoge marschierte. Die Alte Synagoge in Essen war in den letzten Jahren schon mehrmals Ziel antisemitischer Attacken. Am kommenden Freitag wiederum wollen offenbar Tausende auf dem Weberplatz ihre Solidarität mit dem Terror der Hamas bekunden. Innerhalb kürzester Zeit hatten 7000 Menschen in sozialen Netzwerken ihr Kommen angekündigt, und dabei ihrem Hass freien Lauf gelassen. Die Hauptorganisatoren von der Linksjugend Ruhr kamen mit dem Löschen allzu offen antisemitischer Kommentare und dem Veröffentlichen von halbseidenen Distanzierungen kaum hinterher. Schon einige Tage zuvor sahen sich Mitglieder der Linksjugend gezwungen, von Schlägern aus dem eigenen Umfeld Abstand zu nehmen, die am 4. Juli unliebsame Mitglieder des Verbands in Wuppertal angegriffen hatten, weil diese sich israelsolidarisch positioniert hatten. Andere zur Kundgebung aufrufende Gruppen, wie der berüchtigte Initiativ e.V. aus Duisburg, waren zudem in den vergangenen Jahren mehrmals an brutalen Übergriffen auf israelsolidarische Antifaschistinnen und Antifaschisten beteiligt. Dass solche Gruppen, die sich mit Assad, Nordkorea und dem iranischen Mullahregime solidarisch erklären, nun vorgeblich für den Frieden demonstrieren wollen, ist absurd.

Wir werden die antisemitische Hetze in der Essener Innenstadt keinesfalls widerspruchslos hinnehmen. Israel will Frieden, und muss daher alles tun, um den Raketenhagel der Hamas zu beenden. Die Bevölkerung von Gaza verdient Frieden und Freiheit. Deshalb: Befreit Gaza – von der Hamas! Gegen Antizionismus und Terror!

► Der Aufruf wird unterstützt von A2K2 [westliches Ruhrgebiet], Antifaschistische Union Dortmund, Bündnis gegen Antisemitismus Duisburg, Emanzipatorische Antifa Duisburg, Grüne Hochschulgruppe Bochum, Jusos Bochum und Jusos Kreis Wesel sowie die Linke Liste Siegen.

Die Kundgebung findet auf dem Willy-Brandt-Platz (an der Einmündung Lindenallee/Rathenaustraße) statt. Bitte passt bei der An- und Abreise auf Euch auf und zeigt Kippot und Israelfahnen erst auf unserer Veranstaltung.

Vorläufige Rednerliste:

– Jan Dieren, Vorsitzender der Jusos Kreis Wesel
– Alex Feuerherdt, freier Publizist
– Gabriel Goldberg, Mitglied im Vorstand der SPME (Sektion Deutschland)
– Sebastian Hammer, Jusos Bochum / Mitglied im Vorstand der Jusos NRW
– Karl-Heinz Klein-Rusteberg, Geschäftsführer der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Essen
– VertreterInnen der Emanzipatorischen Antifa Duisburg und des BgA Duisburg

Wie die NRZ berichtet gibt es für die islamistischen Böllerwerfer und Volksverhetzer nun sechs Strafanzeigen. Eine Person wurde bereits im Verlauf der Demonstration festgenommen.

„Sechs Strafanzeigen und eine Festnahme: Das ist die Bilanz der Anti-Israel-Demonstration vom vergangenen Samstag in Hochfeld. Wie die Polizei mitteilte, war im Verlauf des Demonstrationszugs eine Person wegen Volksverhetzung vorläufig festgenommen worden. Aus dem gleichen Grund sei gegen fünf weitere Demonstranten Strafanzeige erstattet worden. Ein anderer Kundgebungsteilnehmer wird eine Strafanzeige wegen eines gefährlichen Feuerwerkwurfs erhalten.“

Einige Eindrücke der anti-israelischen, ja antisemitischen Demonstration gibt es auf Youtube zu sehen:


Bilder die nachdenklich machen, angesichts der deutschen Vergangenheit. Man will nicht glauben, dass sich die obigen Bilder in Deutschland, einem demokratischen Staat und Freund Israels abspielen.

Die nächste Pro-Israel Demonstration findet in Bochum statt.

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Am 24.01.2009 findet in Bochum eine weitere Pro-Israel Demonstration statt. Das Pro-Israel Bündnis Bochum ruft zur Demonstration auf:

24.01.2009 || 14 Uhr || Massenberstraße (Hauptbahnhof)

Hoch – schon zu hoch – ist die Toleranzgrenze Israels gegenüber dem permanenten Raketenbeschuss der Hamas gewesen. Seit dem 27. Dezember vergangenen Jahres ist dies passé, als souveräner Staat konnte Israel auf einen Gegenschlag nicht mehr verzichten. Gegen die zu erwartende Kritik insbesondere aus Europa und dem arabischen Raum, nach der Israel den Vernichtungskrieg gegen seine Bürger scheinbar mit stoischer Gelassenheit hinnehmen soll, musste die Operation Gegossenes Blei begonnen werden. Was bleibt anderes noch übrig, wenn die Hamas vereinbarte Waffenruhen missachtet und an einem erneuten Versuch temporärer Friedensschaffung nicht einmal mehr pro forma Interesse zeigt.

Die Hamas: Terror mit Taktik

Die Hamas hat ihr Ziel also endlich erreicht und Israel einmal mehr zu aktiven militärischen Verteidigungsmaßnahmen zwingen können. Bewusst hat sie die verhasste Schutzmacht aller vom existierenden Antisemitismus weltweit bedrohten Juden zu militärischen Handlungen genötigt, um möglichst viele tatsächliche oder scheinbare zivile Opfer zu provozieren. So gelingt es immer wieder, den israelischen Staat bei denen, die nur darauf gewartet haben, als blutrünstiges Monster erscheinen zu lassen und ihn zu diskreditieren. Kein Mittel ist der Hamas zu perfide – noch die Opferung der Bevölkerung des Gaza-Streifens, die zum lebendigen Schutzschild degradiert wird, gilt den Gotteskämpfern als legitimes Vorgehen im „heiligen Krieg“.

Schon seit Jahren wird Israel von der Hamas mit Raketen beschossen – nicht erst seit der Teilabriegelung des Gaza-Streifens Anfang letzten Jahres. Nach dem Beginn des Raketenterrors im Jahre 2001 sind ca. 4000 Kassam-Raketen und Mörsergranaten auf israelischem Territorium eingeschlagen, zudem viele vom Iran gelieferte Grad-Raketen. Das Ergebnis sind Todesopfer, viele Verletzte und ein Leben in permanenter Angst für jene Teile der israelischen Bevölkerung, die in potentieller Reichweite des perfiden Beschusses leben. Eines steht fest: Für Israel ist die Lage derart unerträglich, dass nun gehandelt werden musste, obgleich das der Hamas nur bestens in den Plan passt. Jetzt, da Israel endlich reagiert, kann man sich wieder als unschuldiges Opfer „zionistischer Aggression“ inszenieren.

Terror mit Taktik – und wer so gerne darauf reinfällt

So einfach kann es sein: Erst Israel in einen Krieg verwickeln und dann internationales Verständnis oder sogar offene Solidarität ernten. Die Taktik der Hamas ist zweifelsohne aufgegangen!

Verwunderlich ist das allerdings nicht, ist es doch so, dass diejenigen, die nun am stärksten die Trommel der Israel-Kritik rühren, selbst verkappte Antisemiten sind. Der Antizionismus, der als die nicht antisemitische Variante vermeintlich „legitimer Israelkritik“ deklariert wird, entspringt nämlich eindeutig antisemitischen Stereotypen: Für Zionismus-Kritiker ist Israel ein Sonderling, ein Staat, für den ganz andere Gesetze gelten sollen als für alle anderen. Scheinbar naturwüchsig ist es das Recht eines jeden Staates sich zu Wehr setzen zu dürfen und zu müssen, wenn dieser mit Raketen beschossen wird – nicht so im Falle Israels. Seinen Bürgern will man regelrecht verbieten, dass der exekutive Arm des staatlichen Gewaltmonopols den Schutz gegen äußere Feinde gewährleistet.

Obwohl Israel sich in einer Auseinandersetzung mit Terroristen befindet, die für seine Vernichtung kämpfen, wird reflexhaft eine Waffenruhe gefordert, wenn es einmal massiv gegen diese vorgeht. Und da auch das noch nicht reicht, wird etwa in der ARD Politikern, die sich nicht eindeutig gegen Israel aussprechen, eine „pro-israelische Schlagseite“ vorgeworfen. Währendessen bezeichnet der vatikanische Kardinal Renato Martino – der offensichtlich die unangenehme Erinnerung nicht los wird, dass da mal was war, was Israels Existenz und sein Vorgehen gegen jede Bedrohung mehr als rechtfertigt – den Gaza-Streifen als ein „großes KZ“, für das Israel mitverantwortlich sei.

Sehr auffällig, dass es ausgerechnet der Staat der Shoah-Überlebenden ist, den sich diese selbsternannten „Antifaschisten“ ausgesucht haben, während sie den genozidalen Dschihad der arabischen Truppen im Sudan beharrlich beschweigen! Auffällig auch, dass die islamfaschistische Hamas, die die Tötung aller Juden propagiert und sich offen nationalsozialistischer Ideologiefragmente bedient, so verharmlosend von konsequenter Kritik ausgenommen wird! Selbst dann, wenn die Raketenangriffe auf Israel (mit der üblichen Zurückhaltung) einmal doch verurteilt werden, fehlt eine Auseinandersetzung mit der Ideologie der Hamas. Sie würde klären, warum die Hamas ihrem Wesen nach kein Partner für einen Friedensprozess sein kann, sondern zerschlagen werden muss.

Faschismus im Namen des Propheten

Wenn wie hier davon die Rede ist, dass der Islam in der Auslegung u.a. der Hamas starke Parallelen zu nationalsozialistischem Gedankengut aufweist, dann ist darin keineswegs Übertreibung oder NS-Verharmlosung zu sehen. Auch bei der Hamas enthält der Dschihad-Begriff eine eindeutig eliminatorisch-antisemitische Aufforderung: Israel soll mit allen Mitteln vernichtet und Juden ermordet werden.

Wie auch bei den Nazis bildet die Grundlage dieses Hasses eine das Individuum und dessen Möglichkeit von Glück negierende Weltanschauung, die Verzicht, Selbstkasteiung und Todessehnsucht in den Mittelpunkt stellt.

Nichts geht mehr an der Realität vorbei als die Rede von der vermeintlichen Kapitalismuskritik und dem Freiheitsimpetus, den so viele der Hamas nachsagen. Die Situation der Menschen im Gaza-Streifen soll keineswegs verbessert werden, vielmehr arbeitet die Hamas mit Erfolg an der Zementierung bestehenden Elends. Soweit sie Leistungen wie Schulen und Krankenhäuser bietet, dient gerade dies der Sozialkontrolle der Palästinenser durch die islamische Organisation. Niemand darf die Möglichkeit eines besseren Lebens haben, nur als verkümmertes Anhängsel eines höherwertigen Ideals, etwa das „palästinensische Vaterland“ oder die „islamische Umma“, hat der Einzelne eine Daseinsberechtigung. Das höchste Ziel dieses „Befreiungskampfes“ ist die Opferung des eigenen Lebens, was nicht als Wahn, sondern als ehrenwerte Tugend gilt. Kämpfen bis zum Tod und nicht ein angenehmes Leben in Zufriedenheit und bestmöglicher Bedürfnisbefriedigung ist die Quintessenz der islamnazistischen Hamas-Ideologie.

Besonders bedauernswert ist dabei, dass ein großer Teil der Bevölkerung unter der Hamas-Diktatur zwar leidet, aber dies ganz bewusst. Auch in Palästina haben viele Menschen den Islamfaschismus derart internalisiert, dass man davon sprechen kann, dass die Hamas gegen die Bevölkerung ganz im Sinne dieser selbst agiert. Daher größte Solidarität mit all jenen, die sich ein besseres Leben, als es derzeit möglich ist, für sich wünschen!

Hamas, Fatah, Hisbollah, Iran und Co.: Einer schlimmer als der andere

Wenn auch Israel derzeit nicht umhin kommt, sich primär des Kampfes gegen die Hamas anzunehmen, so darf doch nicht vergessen werden, dass diese „nur“ eine von vielen antisemitischen Terrorgruppen und Hasskommandos darstellt. Die Fatah z.B. ist keine bessere Alternative. Ebenso wie die Hamas verfolgt sie das Ziel der totalen Vernichtung des Staates Israels (sie agiert in ihrem Kampf allenfalls wesentlich pragmatischer als das verfeindete Pendant). Die halbherzigen moderaten Verlautbarungen können über den nie eingebüßten Radikalismus nicht hinwegtäuschen, sind doch – um ein Beispiel zu nennen – die al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden, der bewaffnete Arm der Fatah, für zahlreiche Selbstmordattentate verantwortlich.

Ein weiterer Feind, der sich die Vernichtung Israels auf die (ebenfalls) gelben Fahnen geschrieben hat, lauert im Norden – die Hisbollah. Sie ist die schiitische Version des Islamnazismus, die sich in den Mitteln ihrer Kampfführung bemerkenswert einig mit den sunnitischen Gotteskriegern zeigt.

Die längerfristig größte Gefahrenquelle sowohl für Israel als auch die gesamte westliche Welt und den Weltfrieden überhaupt ist jedoch auch noch zu nennen: der Iran. Nicht nur, dass das Mullah-Regime die genannten Terror-Rackets finanziell und mit Waffenlieferungen massiv unterstützt – wenn es dem Iran gelingt, zur Atommacht aufzusteigen, wird die Gefahr, dass das Territorium, auf dem heute Israel angesiedelt ist, bald einer atomar verseuchten Wüste gleicht, nicht von der Hand zu weisen sein.

Es ist höchste Zeit – einmal wieder – entschieden gegen jeden Antizionismus einzutreten!
Solidarität mit Israel – kein Fußbreit der Hamas und Co.!

Demonstration in Bochum
24. Januar 2009 | 14.00 Uhr.
Treffpunkt: Massenbergstraße
(am Hauptbahnhof)

Pro-Israel-Bündnis Bochum

Pro-Israel-Bündnis Bochum!