20.09.2009

09:00 Uhr; Phoenix
Ein Jude, der Deutschland liebte

Das Tagebuch des Willy Cohn
“Es ist trotz all dem sehr schwer, sich die Liebe zu Deutschland ganz aus dem Herzen zu reißen”, schreibt Willy Cohn im Februar 1933. Der Historiker ahnt, was auf die Juden zukommt – und kann sich dennoch nicht von dem Land trennen, “dessen Sprache wir reden und dessen gute Tage wir auch miterlebt haben!”
Die Veröffentlichung der Tagebücher von Willy Cohn unter dem Titel “Kein Recht, nirgends” war 2006 eine zeitgeschichtliche Sensation. 1200 Seiten über das Leben seiner Familie, über die jüdische Gemeinde in Breslau und über die zunehmende Marter der Juden, die seit der Machtübernahme der Nationalsozialisten “in einer Mausefalle” saßen: Vom Januar 1933 bis zum 17. November 1941 beschreibt Willy Cohn die Qual eines Patrioten, der sein Vaterland liebte, und eines gläubigen Juden, der sich ein neues Leben nur in “Erez Israel” vorstellen konnte. Als der Entschluss auszuwandern fiel, war es zu spät. Im November 1941 wurden Cohn, seine Frau und seine beiden kleinen Töchter verschleppt, deportiert und erschossen. Sie gehören zu den ersten Opfern der systematischen Mordaktionen der Nazis. Seine drei ältesten Kinder Louis “Wölfl”, Ernst und Ruth hatte Willy Cohn noch rechtzeitig nach Frankreich und Palästina geschickt. So überlebten sie.
Die Journalistin Petra Lidschreiber hat die drei filmisch begleitet: Louis Wölfl Cohn besucht seine Heimatstadt Breslau zum ersten Mal, seit er 1933 als 18-Jähriger geflohen war. Das alte Wohnhaus ist noch erhalten, auch das “Johannesgymnasium”, in dem er Abitur machte und der Vater unterrichtete und schließlich das Familiengrab.
Ein filmischer Dialog zwischen den Kindern und ihrem ermordeten Vater entsteht: Warum kehrte Willy Cohn wieder zurück, als er 1937 mit seiner Frau den Sohn Ernst in Palästina besuchte? Warum zögerte er, die deutsche Heimat zu verlassen? Tochter Ruths Stimme versagt, als sie sich erinnert: “Es hätte so nicht enden müssen …!” Das Tagebuch endet wenige Tage vor Willy Cohns Ermordung. “Doch habe ich den eisernen Wunsch, im Interesse der Familie keinesfalls schlappzumachen”, schreibt er Mitte November 1941. Drei Jahr zuvor hatte er notiert: “Meine Hoffnung ist, dass meine Kinder meinen Namen in meinem Sinne fortsetzen werden …” Am Ende des Films versammelt sich eine Vier-Generationen-Familie zu einem Gruppenfoto. Sie haben Willy Cohns Wunsch aus dem November 1938 wahr gemacht.

Petition:

„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das „Zentrum gegen Vertreibung“ ergänzt wird um das Thema der Vertreibung der Künstler und anderer Intellektueller ab 1933. Diese Lösung entspreche den wahren historischen Vorgängen und würde der Zusammenarbeit mit einst vom Deutschen Reich okkupierten Ländern gerecht.“

>> Hier mitunterzeichnen!

Begründung:

Die großen Vertreibungen begannen bereits ab 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Künstler u. a. Intellektuelle, Wissenschaftler, Politiker, Gewerkschafter und sogar Sportler wurden als erste vertrieben. Stellvertretend für Hunderttausende der Besten aus der deutschsprachigen und damit abendländischen Kultur seien hier nur genannt:

Dichter wie Thomas und Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Else Lasker-Schüler, Stefan Zweig; Maler wie Max Ernst, Paul Klee, Komponisten wie Arnold Schönberg, Paul Hindemith, Kurt Weill, Theaterleute wie Therese Giehse und Erwin Piscator, Dirigenten wie Otto Klemperer, Bruno Walter oder Paul Abraham, Philosophen wie Hannah Arendt, Wissenschaftler wie Albert Einstein und Lise Meitner, Filmemacher wie Billy Wilder, Juristen wie Fritz Bauer, Historiker wie Fritz Stern, Mediziner wie Sigmund Freud, Gewerkschafter wie Max Brauer und Josef Ladig, aber auch Politiker wie Willy Brandt, Henry Kissinger, Josef Burg, Teddy Kollek, Nahum Goldmann, Georg Weidenfeld, Otto Braun oder Joseph Wirth.

Viele mussten unter Zurücklassen aller Habe fliehen, weil sie mit Verhaftung, Folter und Tod rechnen mussten. Als jüdische Mitbürger oder politisch Verfolgte mussten sie in anderen Staa-ten ein Exil suchen, das mit der Besetzung durch die Wehrmacht oftmals auch nicht mehr sicher war. Die Geschichte des Exils (und der Verfolgung, auch des „Inneren Exils“) ist eine Geschichte von persönlichen Schicksalen, die mehr sagen als abstrakte Zahlen. Es war Kalkül der Nazis, diese oftmals echten Patrioten und Demokraten aus ihrer Heimat für immer zu ver-treiben. Ihre Werke wurden verbrannt und als „entartet“ geächtet. Ihre Biografien sollten aus dem Gedächtnis der Nation getilgt werden. Sie wurden, bis auf wenige Ausnahmen, nicht wieder zurückgerufen von der Bundesrepublik Deutschland. Doch gerade sie sind es, auf die wir stolz sein können.

Dokumentation und Präsentation der Werke und der Schicksale dieser ersten Vertriebenen im Rahmen eines Zentrums der verfolgten Künste sollte nationale Verpflichtung sein.

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Wie die NRZ berichtet gibt es für die islamistischen Böllerwerfer und Volksverhetzer nun sechs Strafanzeigen. Eine Person wurde bereits im Verlauf der Demonstration festgenommen.

„Sechs Strafanzeigen und eine Festnahme: Das ist die Bilanz der Anti-Israel-Demonstration vom vergangenen Samstag in Hochfeld. Wie die Polizei mitteilte, war im Verlauf des Demonstrationszugs eine Person wegen Volksverhetzung vorläufig festgenommen worden. Aus dem gleichen Grund sei gegen fünf weitere Demonstranten Strafanzeige erstattet worden. Ein anderer Kundgebungsteilnehmer wird eine Strafanzeige wegen eines gefährlichen Feuerwerkwurfs erhalten.“

Einige Eindrücke der anti-israelischen, ja antisemitischen Demonstration gibt es auf Youtube zu sehen:


Bilder die nachdenklich machen, angesichts der deutschen Vergangenheit. Man will nicht glauben, dass sich die obigen Bilder in Deutschland, einem demokratischen Staat und Freund Israels abspielen.

Die nächste Pro-Israel Demonstration findet in Bochum statt.

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Support Israel!
Trotz einseitig erklärter Waffenruhe wird Israel weiter von der islamistischen Terrororganisation Hamas beschossen. Die Raketen der Hamas haben eine erschreckende Reichweite angenommen, so das nun mehr als eine halbe Million Menschen in ständiger Angst leben müssen.

Aber auch innerhalb des Gazastreifens werden Palästinenser von der Hamas terrorisiert. Politische Gegner werden ermordet, Frauen und Kinder als Schutzschilde missbraucht. Die Hamas verstößt damit gegen grundlegende Menschenrechte und Abkommen. Kontrolliert von der Muslimbruderschaft und bis an die Zähne bewaffnet durch den Iran will Hamas, wie auch ihr radikaler Nachbar „Hizbollah“ Israel und alle Juden von der Karte fegen. Dazu ist sie ohne weiteres bereit auch ihre eigene Bevölkerung zu opfern.

Dessen ungeachtet marschiert der islamische Mob durch deutsche Straßen. Israelische Flaggen werden verbrannt, friedliche Demonstranten werden verfolgt und müssen von der Polizei beschützt werden. In Frankreich brennen Synagogen. Angesichts eines 10000 Mann starken Aufmarsches in Duisburg knickte erstmals auch die Staatsgewalt öffentlich vor den Islamisten ein, brach in eine Wohnung ein und entfernte zwei Israel-Fahnen. Die Mieter der Wohnung, zwei israelsolidarische Studenten erhielten Platzverweise aus ihrer eigenen Wohnung! Die Polizei sah sich nicht in der Lage sie zu beschützen.

Gerade jetzt, gerade hier in Deutschland ist es nötig sich gegen die Feinde der Demokratie zu erheben und für die einzige Demokratie im nahen Osten einzustehen! Für Menschenrechte! Für Freiheit! Für Israel!

Zeige deine Solidarität mit Israel und binde diesen Code in deine Webseite ein:

<div style=“position:absolute;left:0px;top:0px;width:112px;height:111px; z-index:9;“><a href=“http://www.maschiach.de“ target=“_self“><img class=“img“ src=“http://www.maschiach.de/images/solutix-supportisrael.gif“ border=“0″ alt=“WIR STEHEN ZU ISRAEL – JETZT MEHR DENN JE!“ /></a></div>

In der linken oberen Ecke wird dann ein kleiner „I stand with Israel“ Banner erscheinen.

Mach mit!

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