In der so genannten Blogsphere hält sich hartnäckig das Gerücht, die Discounter LIDL und Aldi würden ihre Einnahmen vom 9. und 10. Januar an Israel spenden. Offensichtlich haben diese Nachricht islamistische Blogs gestreut. Von dort aus verbreitete sie sich relativ schnell im Netz und schwappte dann auch auf SMS über.

So sympathisch eine Spendenaktion an Israel wäre, so unwahr ist sie. Beide Unternehmen haben die Gerüchte bereits dementiert*. Dennoch ist eines interessant, viele verschickte SMS und Mails enthalten rassistische Mitteilungen, so wird unterstellt die beiden Konzerne würden Juden gehören und müssten aus diesem Grund gemieden werden.

Auch viele über Youtube verbreitete Videos spielen mit Ressentiments, die auf den Boykott vermeintlich israelischer, sowie jüdischer Firmen oder Waren abzielen. Die rasante Verbreitung der Hoax-Botschaften führt deutlich vor Augen wie anfällig muslimische Bürger gegenüber Propaganda sind.




Als kleines Zeichen, werde ich mir heute bei LIDL ein paar israelische Cracker kaufen. Wer israelische Soldaten unterstützen will, der kann ihnen derzeit gern eine Mahlzeit (Pizza, Burger, Getränke) zukommen lassen.

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Mit einer festlichen Preisverleihung im Bundespresseamt am 4. Dezember 2008 hat die Bundesregierung den von ihr ausgelobten deutsch-israelischen Filmwettbewerb anlässlich der Staatsgründung Israels vor 60 Jahren abgeschlossen.

Die Festveranstaltung wurde von zahlreichen Gästen besucht, u.a. aus der jüdischen Gemeinde Berlins, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages und der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe.

Gewinner unter den fünf israelischen Filmteams ist das Team Dafi Mekel/ Galit Hinon der Filmschule „Jump Cut – Professional School for Editors and Animation” in Tel Aviv mit dem Film „Why Berlin?” Der Film schildert die Entscheidung zweier junger Frauen aus Israel, eine Zeitlang gemeinsam in Berlin zu leben und zeigt, wie sie sich in der neuen Umgebung einrichten.

Gewinner unter den fünf deutschen Beiträgen ist das Team Wolfram Huke/ Franziska von Malsen-Ponickau der Hochschule für Fernsehen und Film München „Zum Glück gewannen wir ihn nicht – Deutsche Freiwillige in Israel“. Der Film stellt Jugendliche vor, die im Auftrag der Aktion Sühnezeichen ihren Versöhnungsdienst in Israel leisten. Die Gewinnerteams erhielten aus den Händen des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, und des Gesandten der Botschaft des Staates Israel, Ilan Mor, jeweils einen Siegerpokal in Form einer Schale in den deutsch/israelischen Landesfarben.

Der Beauftragte er Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, erklärte in seiner Rede zur Preisverleihung: „Für die besonderen deutsch-israelischen Beziehungen ist es von fundamentaler Bedeutung, gerade junge Menschen in beiden Ländern einander näher zu bringen. Deshalb freut es mich sehr, dass der Filmwettbewerb des Bundespresseamtes bei israelischen und deutschen Filmschulen so großes Interesse gefunden hat. Der Wettbewerb ist ein weiterer Baustein in den engen und sehr fruchtbaren Beziehungen, die unsere beiden Länder gerade im Filmbereich pflegen. So ist das deutsch-israelische Filmabkommen – mit allein sieben Koproduktionen in den letzten anderthalb Jahren – das erfolgreichste Koproduktionsabkommen, das Deutschland mit einem außereuropäischen Land abgeschlossen hat. Ich bin davon überzeugt, dass die jungen Filmschaffenden diese erfolgreiche Entwicklung weiterführen.“

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