Inge Höger und Annette Groth unterstützen mit ihrer Anwesenheit die „Free Gaza“ Initiative, die von der radikal-islamischen IHH organisiert worden ist. Ziel der Aktion war die Durchbrechung des militärischen Sperrgebiets um den Gaza-Streifen und die Belieferung der als terroristisch eingestuften Hamas mit u. a. Waffen und Munition.

Beide Damen befanden sich auf dem Deck der Flottille, die am frühen Morgen des 31.05.2010 von israelischen Soldaten gestürmt worden war. Sie sind mitverantwortlich für bis zu 19 Verletzten getöteten Menschen an Bord des Schiffes.

Israelische Marineeinheiten haben heute am frühen Morgen sechs Schiffe abgefangen, die versuchten die Seeblockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen. Dies geschah nach zahlreichen Warnungen Israels und der israelischen Marine vor der Aktion. Die israelische Marine rief die Schiffe dazu auf, ihren Kurs in Richtung Ashdod zu ändern, wo sie ihre Hilfsladungen entladen könnten, die dann nach Sicherheitsprüfungen über Land weiter transportiert werden würden.

Während des Abfangens der Schiffe griffen die Demonstranten an Bord die Einsatzkräfte der israelischen Marine mit scharfer Munition und Waffen wie Messern und Knüppeln an. Eines der benutzten Gewehre war zuvor einem israelischen Soldaten entrissen worden. Die Demonstranten hatten ihre Waffen ganz klar für diesen bestimmten Zweck bereitgehalten. Infolge dieser lebensbedrohlichen und gewalttätigen Handlungen setzten die Marinetruppen Mittel zur Krawallzerstreuung ein, einschließlich scharfer Munition.

Laut ersten Berichten resultierten die Vorgänge im Tod von mehr als zehn Demonstranten und zahlreichen Verletzten; außerdem wurden mehr als vier Marinesoldaten verletzt, von Schusswaffen und verschiedenen anderen Waffen. Zwei der Soldaten sind mittelschwer verletzt, die übrigen trugen leichte Verletzungen davon. Alle Verwundeten, Israelis und Ausländer, werden derzeit per Hubschrauber in israelische Krankenhäuser gebracht.

Israelische Truppen vor Ort berichteten, dass einige der Beteiligten an Bord der Schiffe offensichtlich planten, die Soldaten zu lynchen. Die Vorgänge auf See dauern an, und die Informationen werden sobald wie möglich aktualisiert. Israels Marinekommandant, Vizeadmiral Eliezer Marom, überwacht die Vorgänge.

In den nächsten Stunden werden die Schiffe in den Hafen von Ashdod umgeleitet werden, wo israelische Marineeinheiten Sicherheitschecks durchführen werden, um die Passagiere der Schiffe und ihre Ladung zu überprüfen. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) teilen mit, dass dieser Vorgang zur Stunde vonstatten geht und weitere Details so bald wie möglich bekannt gegeben werden.

Diese Operation der israelischen Marine wurde auf Befehl der politischen Führung hin durchgeführt, um die Flottille vom Erreichen des Gaza-Streifens und der Brechung der Seeblockade abzuhalten. Das Abfangen der Flottille folgte auf unzählige Warnungen, die den Organisatoren übermittelt worden waren, bevor die Flottille in See stach und Kurs auf den Gaza-Streifen nahm. Bei diesen Warnungen wurde den Organisatoren klargemacht, dass sie den Hafen von Ashdod anlaufen und dort ihre Ladung löschen könnten, um sie nach Sicherheitschecks auf geregelte Weise in den Gaza-Streifen zu überführen. Nachdem sie sich geweigert hatten, zu kooperieren und den Hafen anzusteuern, wurde beschlossen, ihre Schiffe zu entern und nach Ashdod zu leiten.

Die Einsatzkräfte der israelischen Marine wurden mit schwerer Gewalt konfrontiert, einschließlich des Einsatzes von Waffen, die zuvor bereitgehalten worden waren, um sie anzugreifen und zu verletzen. Die Soldaten haben unter Einhaltung der operationellen Befehle gehandelt und alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um Gewalt zu verhindern, aber vergeblich.
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Die deutsche Presse hat sich auf Israel eingeschossen, ein weiteres Mal. Der Anlass heute ist der israelische „Angriff“ auf ein „Hilfskonvoi“. Was in der deutschen Presse kaum zu vernehmen ist:

Die türkische IHH habe Kontakte zu weltweiten Jihad-Aktivisten. An Bord des betreffenden Schiffes seien Waffen gewesen, die für die Hamas in den Palästinensergebieten bestimmt seien. «Das war nur eine so genannte Hilfslieferung», so Ayalon. «Wir konnten nicht zulassen, dass Waffen und Terroristen an Land geschmuggelt werden.» Weiter sagte Ayalon aus, die israelischen Soldaten seien nach ihrer Landung auf dem IHH-Schiff mit Messern angegriffen worden. Quelle: Tagesanzeiger

Die Anführer der Flottille können nicht garantieren, dass sie keine Waffen geschmuggelt hatten:

Zu möglichen Waffen an Bord des IHH-Schiffs hielt sich Free-Gaza-Sprecherin Audrey Bomse zurück. Sie könne nicht aussagen, dass auf dem angegriffenen Schiff tatsächlich keine Waffen gewesen seien, sagte Bomse gegenüber CNN. Das betreffende Schiff sei unter der Verantwortung der IHH gesegelt. Sie könne sich dies allerdings nicht vorstellen, da das Schiff offiziell einen türkischen Hafen verlassen habe.Quelle: Tagesanzeiger

Stellen wir also fest, ein Schiff einer islamistischen Organisation (IHH) fährt entgegen jeder Warnung in Richtung des blockierten Gaza-Streifen, um Hilfslieferung in Form von u.a. Waffen an die Terror-Organisation Hamas weiter zu geben. Dabei werden sie vor der Küste des Gaza-Streifen (60 Meilen gelten als militärische Sperrzone – dürfen entgegen anderslautenden Berichten – auch nicht von Zivilisten befahren werden) durch die israelische Marine aufgehalten. Die Soldaten betreten das Boot und werden mit Messern und Äxten attackiert, man versucht ihnen die Waffen zu entreißen. Daraufhin eröffnen sie das Feuer und verletzen mehrere Passagiere, auch israelische Soldaten werden verletzt.
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