SPIEGEL Online beklagt israelische Zensur und zeigt offen seine Qualitäten. Ulrike Putz schreibt aus Jerusalem unter dem Titel „Frontberichte aus zweiter Hand“, dass Israel den Zugang zum Gazastreifen blockiert und eine „Operation Public Relation“ betreibt. Auf mehreren Seiten geht das Gejammer weiter, mal wird angedeutet Israel wolle keine Verifizierung seiner Angaben zulassen, mal wird darüber gejammert, dass man sich auf arabische Medien und ihre Büros in den Autonomiegebieten verlassen müsse.

Dass die Hamas, die Hisbollah und andere Terrororganisationen die Presse seit Jahren nachweislich an der Nase herumführen ist ihr nur einen einzigen Satz wert.

So bleibt sie dem Leser die Antwort schuldig, warum keine große westliche Agentur es geschafft hat eigene Büros in den Palästinensergebieten zu eröffnen und Reporter auszubilden. Auch scheint sie es nicht für nötig zu halten die ägyptische Regierung aufzufordern Reporter an ihrer Grenze nach Gaza zu lassen. Vielleicht wäre das aber schlicht zu gefährlich.

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