Die Macher der (Sekten) Warheit-Seite sind beleidigt und empört! Jemand hat es gewagt die Finanzierung der größten russischsprachigen Sekte Kirche im Ruhrgebier zu hinterfragen.

„In aller Munde ist bekannt, dass Geld die schmerzhafteste Frage ist. Wie wird denn nun die Glaubensgeneration finanziert?“

Wenn man sich den Maschiach.de-Artikel aber aufmerksam durchliest, stellt man fest, dass niemand nach der Finanzierung gefragt hatte. Im Gegenteil, woher die Mittel kommen ist bekannt, nur die Art und Weise wie das Geld geschäffelt wird, wurde kritisiert. Eine „schmerzhafte Frage“ ist es also, nur für die Macher der „Wahrheit“.

Aber lesen wir weiter und erfreuen uns an der Spendenbereitschaft der „Gläubigen“, die angeblich:

„[…] viele Tonnen Lebensmittel, Spielzeuge, Waschmaschinen, Fahrräder usw. einem Heim für obdachlose Kinder und Jugendliche [spenden].“

Wer kennt nicht, Transporter, die Tonnen von Lebensmitteln, Spielzeugen und Waschmaschinen in ein Heim für obdachlose Kinder und Jugendliche bringen? Damit wäre doch wohl wirklich alles bewiesen und jeder Verdacht, die Glaubensgeneration würde Druck auf die Gläubigen ausüben, um die Einnahmen zu steigern ad absurdum geführt. Selbstverständlich, so bekräftigen es die Autore, soll man aus freien Stücken spenden, sonst ist es nicht „gut“. Nur vergisst man zu erwähnen, dass man zwar mit Freude spenden soll, aber wenn man es nicht tut, man nach der eigenen Ideologie in schwerer Sünde lebt.

Eine andere Frage, die den Machern auf der Zunge brennt ist:

„Verdeckt bleibt nur noch die Finanzierung der jüdischen Gemeinschaft „Perusch“, in der Roma Gorbachov Mitglied ist. Wo kommt da das Geld her?“

Tja, das ist ein großes Geheimnis, wo soll das Geld für einer Jüdische Gemeinde her kommen, die Mitglied der „Union Progessiver Juden“ ist? Welche Antwort würde den Russisch-Evangelikalen gefallen, die behaupten dass Synagogen „Teufelsversammlungen“ sind? Vielleicht kommt das Geld vom Staat, vielleicht durch Mitgliedsbeiträge, aber das war ja wohl nur eine rhetorische Frage.

 

P.S.: Für die PR legt sich die Gemeinde von Pastor A. Epp richtig ins Zeug. Vor einigen Wochen waren sie Müll sammeln, damit glaubt man die Vorwürfe nach fehlendem diakonischen Engagement entkräftet zu haben. Sehr lobenswert, nur schade, dass man sich nicht auf das Müllsammeln allein beschränkt.

 

Endlich weniger Spam, endlich den Webserver etwas weiter abgesichert und endlich mehr Performance!

Mein Dank an das EasyBook Team! Das Gästebuch befindet sich nun hier. Alle Beiträge konnten übernommen werden und sehr viel weniger Spam sollte auch drin sein. An den Links hat sich auch was getan, so dass ich wieder beruhigt schlafen kann und die Server-Performance wieder stimmt.

Auf Ruhr-Ju.de gibt es jetzt auch ein deutsches Menü, was mich viele Nerven gekostet hat :)