Chajm Guski stellt eine Grafik ins Netz, welche die Anzahl der in Israel eingeschlagenen Raketen aus dem Gazastreifen veranschaulicht. Er schreibt dazu:

„In einem Kommentar zu meinem Beitrag „Den Militärschlag herbeigesehnt“ wurde behauptet, der Beschuss mit Kassamrakten und Granaten habe nach einem Angriff Israels Ende November wieder angefangen.
So ist es aber nicht. Bevor der einseitige Waffenstillstand ausgerufen wurde, wurden massenhaft Projektile auf israelisches Gebiet abgeschossen. Im Januar 2008 wollte Israel durch eine Blockade des Gazastreifens gegen den Beschuss vorgehen, der sich aber verstärkte. Am 19. Juni 2008 dann wurde die von Ägypten ausgehandelte sechsmonatige Waffenruhe in Kraft gesetzt. Israel wollte seine Blockade über den Gazastreifen schrittweise lockern. Der Beschuss wurde ab dem 19. Juni 2008 dann tatsächlich sehr eingeschränkt, kam aber niemals vollkommen zum erliegen.“ Quelle: Chajms Sicht

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Am 29.12.2008 skandierten aufgebrachte Palästinenser in Berlin antisemitische Hetze und riefen unter anderem auch den unter Arabern beliebten Spruch „Kindermörder Israel“. Ebenso gern werden zivile Opfer unter den Palästinensern im Gazastreifen beklagt. Dabei reicht ein Blick in die Medien, um zu sehen, dass Israel alles erdenkbare unternimmt, um zivile Opfer zu vermeiden.

So schreibt Norbert Jessen für „Welt Online“:

„Israel hat in den vergangenen Tagen vor dem Beschuss von militärischen Zielen in Wohngebieten Anwohner über SMS oder automatische Anrufe gewarnt, die den Codenamen „Aufs Dach klopfen“ haben. Die Hamas rief dagegen zur Aktion „Aufs Dach steigen“ auf, und tatsächlich stieg die Familie Nisar Rians auf das Dach ihres Hauses, statt zu flüchten. „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Israelis schießen, wenn Kinder im Hause sind“, erklärte einer der älteren Söhne Rians am Freitag im Fernsehsender al-Arabija.“ Quelle: Die Welt

Der Hamas-Führer Nisar Rian war eine Schlüsselfigur im Gaza-Konflikt und war unter anderem für Selbstmordattentate verantwortlich. Einen der unzähligen Selbstmordattentate ließ er sogar seinen eigenen Sohn ausführen.

Nun starb der Terrorist mit seinen vier Frauen und elf seiner Kinder. Anstatt auf die Warnung zu hören stieg die Familie auf das Dach ihres Hauses. Sie glaubten nicht, dass Israel auf Kinder schießen würde und so starb eine Familie für einen sinnlosen Konflikt. Ausgenutzt von einem Feigling.

Keine Rede kann davon sein, dass Israel Kinder gezielt umbringt oder ein Massaker in Gaza anrichtet, wie es jungst Prof. Udo Steinbach bei der Tagesschau äußern durfte. Vielmehr gleicht Israels Kampf einen Chirurgischen Angriff. Präzise werden Tunnelsysteme angegriffen, die der Hamas als Nachschubwege dienen. Anführer werden zielgenau anvisiert. Bewohner auf allen Wegen vor Angriffen gewarnt.

Natürlich, und das muss in aller Deutlichkeit gesagt werden, sind zivile Opfer bedauerlich. Doch selbst nach schärfster Auslegung des Kriegsrechts sind Angriffe auf Waffendepots auch dann legal, wenn sie zwischen Wohnhäusern und Schulen errichtet worden sind.

So gehen die Ausschreitungen weiter, in der vergangenen Nacht wurde ein weiterer Hamas-Führer getötet „Abu Sakaria al-Dschamal“.

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