Am 24.01.2009 findet in Bochum eine weitere Pro-Israel Demonstration statt. Das Pro-Israel Bündnis Bochum ruft zur Demonstration auf:

24.01.2009 || 14 Uhr || Massenberstraße (Hauptbahnhof)

Hoch – schon zu hoch – ist die Toleranzgrenze Israels gegenüber dem permanenten Raketenbeschuss der Hamas gewesen. Seit dem 27. Dezember vergangenen Jahres ist dies passé, als souveräner Staat konnte Israel auf einen Gegenschlag nicht mehr verzichten. Gegen die zu erwartende Kritik insbesondere aus Europa und dem arabischen Raum, nach der Israel den Vernichtungskrieg gegen seine Bürger scheinbar mit stoischer Gelassenheit hinnehmen soll, musste die Operation Gegossenes Blei begonnen werden. Was bleibt anderes noch übrig, wenn die Hamas vereinbarte Waffenruhen missachtet und an einem erneuten Versuch temporärer Friedensschaffung nicht einmal mehr pro forma Interesse zeigt.

Die Hamas: Terror mit Taktik

Die Hamas hat ihr Ziel also endlich erreicht und Israel einmal mehr zu aktiven militärischen Verteidigungsmaßnahmen zwingen können. Bewusst hat sie die verhasste Schutzmacht aller vom existierenden Antisemitismus weltweit bedrohten Juden zu militärischen Handlungen genötigt, um möglichst viele tatsächliche oder scheinbare zivile Opfer zu provozieren. So gelingt es immer wieder, den israelischen Staat bei denen, die nur darauf gewartet haben, als blutrünstiges Monster erscheinen zu lassen und ihn zu diskreditieren. Kein Mittel ist der Hamas zu perfide – noch die Opferung der Bevölkerung des Gaza-Streifens, die zum lebendigen Schutzschild degradiert wird, gilt den Gotteskämpfern als legitimes Vorgehen im „heiligen Krieg“.

Schon seit Jahren wird Israel von der Hamas mit Raketen beschossen – nicht erst seit der Teilabriegelung des Gaza-Streifens Anfang letzten Jahres. Nach dem Beginn des Raketenterrors im Jahre 2001 sind ca. 4000 Kassam-Raketen und Mörsergranaten auf israelischem Territorium eingeschlagen, zudem viele vom Iran gelieferte Grad-Raketen. Das Ergebnis sind Todesopfer, viele Verletzte und ein Leben in permanenter Angst für jene Teile der israelischen Bevölkerung, die in potentieller Reichweite des perfiden Beschusses leben. Eines steht fest: Für Israel ist die Lage derart unerträglich, dass nun gehandelt werden musste, obgleich das der Hamas nur bestens in den Plan passt. Jetzt, da Israel endlich reagiert, kann man sich wieder als unschuldiges Opfer „zionistischer Aggression“ inszenieren.

Terror mit Taktik – und wer so gerne darauf reinfällt

So einfach kann es sein: Erst Israel in einen Krieg verwickeln und dann internationales Verständnis oder sogar offene Solidarität ernten. Die Taktik der Hamas ist zweifelsohne aufgegangen!

Verwunderlich ist das allerdings nicht, ist es doch so, dass diejenigen, die nun am stärksten die Trommel der Israel-Kritik rühren, selbst verkappte Antisemiten sind. Der Antizionismus, der als die nicht antisemitische Variante vermeintlich „legitimer Israelkritik“ deklariert wird, entspringt nämlich eindeutig antisemitischen Stereotypen: Für Zionismus-Kritiker ist Israel ein Sonderling, ein Staat, für den ganz andere Gesetze gelten sollen als für alle anderen. Scheinbar naturwüchsig ist es das Recht eines jeden Staates sich zu Wehr setzen zu dürfen und zu müssen, wenn dieser mit Raketen beschossen wird – nicht so im Falle Israels. Seinen Bürgern will man regelrecht verbieten, dass der exekutive Arm des staatlichen Gewaltmonopols den Schutz gegen äußere Feinde gewährleistet.

Obwohl Israel sich in einer Auseinandersetzung mit Terroristen befindet, die für seine Vernichtung kämpfen, wird reflexhaft eine Waffenruhe gefordert, wenn es einmal massiv gegen diese vorgeht. Und da auch das noch nicht reicht, wird etwa in der ARD Politikern, die sich nicht eindeutig gegen Israel aussprechen, eine „pro-israelische Schlagseite“ vorgeworfen. Währendessen bezeichnet der vatikanische Kardinal Renato Martino – der offensichtlich die unangenehme Erinnerung nicht los wird, dass da mal was war, was Israels Existenz und sein Vorgehen gegen jede Bedrohung mehr als rechtfertigt – den Gaza-Streifen als ein „großes KZ“, für das Israel mitverantwortlich sei.

Sehr auffällig, dass es ausgerechnet der Staat der Shoah-Überlebenden ist, den sich diese selbsternannten „Antifaschisten“ ausgesucht haben, während sie den genozidalen Dschihad der arabischen Truppen im Sudan beharrlich beschweigen! Auffällig auch, dass die islamfaschistische Hamas, die die Tötung aller Juden propagiert und sich offen nationalsozialistischer Ideologiefragmente bedient, so verharmlosend von konsequenter Kritik ausgenommen wird! Selbst dann, wenn die Raketenangriffe auf Israel (mit der üblichen Zurückhaltung) einmal doch verurteilt werden, fehlt eine Auseinandersetzung mit der Ideologie der Hamas. Sie würde klären, warum die Hamas ihrem Wesen nach kein Partner für einen Friedensprozess sein kann, sondern zerschlagen werden muss.

Faschismus im Namen des Propheten

Wenn wie hier davon die Rede ist, dass der Islam in der Auslegung u.a. der Hamas starke Parallelen zu nationalsozialistischem Gedankengut aufweist, dann ist darin keineswegs Übertreibung oder NS-Verharmlosung zu sehen. Auch bei der Hamas enthält der Dschihad-Begriff eine eindeutig eliminatorisch-antisemitische Aufforderung: Israel soll mit allen Mitteln vernichtet und Juden ermordet werden.

Wie auch bei den Nazis bildet die Grundlage dieses Hasses eine das Individuum und dessen Möglichkeit von Glück negierende Weltanschauung, die Verzicht, Selbstkasteiung und Todessehnsucht in den Mittelpunkt stellt.

Nichts geht mehr an der Realität vorbei als die Rede von der vermeintlichen Kapitalismuskritik und dem Freiheitsimpetus, den so viele der Hamas nachsagen. Die Situation der Menschen im Gaza-Streifen soll keineswegs verbessert werden, vielmehr arbeitet die Hamas mit Erfolg an der Zementierung bestehenden Elends. Soweit sie Leistungen wie Schulen und Krankenhäuser bietet, dient gerade dies der Sozialkontrolle der Palästinenser durch die islamische Organisation. Niemand darf die Möglichkeit eines besseren Lebens haben, nur als verkümmertes Anhängsel eines höherwertigen Ideals, etwa das „palästinensische Vaterland“ oder die „islamische Umma“, hat der Einzelne eine Daseinsberechtigung. Das höchste Ziel dieses „Befreiungskampfes“ ist die Opferung des eigenen Lebens, was nicht als Wahn, sondern als ehrenwerte Tugend gilt. Kämpfen bis zum Tod und nicht ein angenehmes Leben in Zufriedenheit und bestmöglicher Bedürfnisbefriedigung ist die Quintessenz der islamnazistischen Hamas-Ideologie.

Besonders bedauernswert ist dabei, dass ein großer Teil der Bevölkerung unter der Hamas-Diktatur zwar leidet, aber dies ganz bewusst. Auch in Palästina haben viele Menschen den Islamfaschismus derart internalisiert, dass man davon sprechen kann, dass die Hamas gegen die Bevölkerung ganz im Sinne dieser selbst agiert. Daher größte Solidarität mit all jenen, die sich ein besseres Leben, als es derzeit möglich ist, für sich wünschen!

Hamas, Fatah, Hisbollah, Iran und Co.: Einer schlimmer als der andere

Wenn auch Israel derzeit nicht umhin kommt, sich primär des Kampfes gegen die Hamas anzunehmen, so darf doch nicht vergessen werden, dass diese „nur“ eine von vielen antisemitischen Terrorgruppen und Hasskommandos darstellt. Die Fatah z.B. ist keine bessere Alternative. Ebenso wie die Hamas verfolgt sie das Ziel der totalen Vernichtung des Staates Israels (sie agiert in ihrem Kampf allenfalls wesentlich pragmatischer als das verfeindete Pendant). Die halbherzigen moderaten Verlautbarungen können über den nie eingebüßten Radikalismus nicht hinwegtäuschen, sind doch – um ein Beispiel zu nennen – die al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden, der bewaffnete Arm der Fatah, für zahlreiche Selbstmordattentate verantwortlich.

Ein weiterer Feind, der sich die Vernichtung Israels auf die (ebenfalls) gelben Fahnen geschrieben hat, lauert im Norden – die Hisbollah. Sie ist die schiitische Version des Islamnazismus, die sich in den Mitteln ihrer Kampfführung bemerkenswert einig mit den sunnitischen Gotteskriegern zeigt.

Die längerfristig größte Gefahrenquelle sowohl für Israel als auch die gesamte westliche Welt und den Weltfrieden überhaupt ist jedoch auch noch zu nennen: der Iran. Nicht nur, dass das Mullah-Regime die genannten Terror-Rackets finanziell und mit Waffenlieferungen massiv unterstützt – wenn es dem Iran gelingt, zur Atommacht aufzusteigen, wird die Gefahr, dass das Territorium, auf dem heute Israel angesiedelt ist, bald einer atomar verseuchten Wüste gleicht, nicht von der Hand zu weisen sein.

Es ist höchste Zeit – einmal wieder – entschieden gegen jeden Antizionismus einzutreten!
Solidarität mit Israel – kein Fußbreit der Hamas und Co.!

Demonstration in Bochum
24. Januar 2009 | 14.00 Uhr.
Treffpunkt: Massenbergstraße
(am Hauptbahnhof)

Pro-Israel-Bündnis Bochum

Pro-Israel-Bündnis Bochum!

Support Israel!
Trotz einseitig erklärter Waffenruhe wird Israel weiter von der islamistischen Terrororganisation Hamas beschossen. Die Raketen der Hamas haben eine erschreckende Reichweite angenommen, so das nun mehr als eine halbe Million Menschen in ständiger Angst leben müssen.

Aber auch innerhalb des Gazastreifens werden Palästinenser von der Hamas terrorisiert. Politische Gegner werden ermordet, Frauen und Kinder als Schutzschilde missbraucht. Die Hamas verstößt damit gegen grundlegende Menschenrechte und Abkommen. Kontrolliert von der Muslimbruderschaft und bis an die Zähne bewaffnet durch den Iran will Hamas, wie auch ihr radikaler Nachbar „Hizbollah“ Israel und alle Juden von der Karte fegen. Dazu ist sie ohne weiteres bereit auch ihre eigene Bevölkerung zu opfern.

Dessen ungeachtet marschiert der islamische Mob durch deutsche Straßen. Israelische Flaggen werden verbrannt, friedliche Demonstranten werden verfolgt und müssen von der Polizei beschützt werden. In Frankreich brennen Synagogen. Angesichts eines 10000 Mann starken Aufmarsches in Duisburg knickte erstmals auch die Staatsgewalt öffentlich vor den Islamisten ein, brach in eine Wohnung ein und entfernte zwei Israel-Fahnen. Die Mieter der Wohnung, zwei israelsolidarische Studenten erhielten Platzverweise aus ihrer eigenen Wohnung! Die Polizei sah sich nicht in der Lage sie zu beschützen.

Gerade jetzt, gerade hier in Deutschland ist es nötig sich gegen die Feinde der Demokratie zu erheben und für die einzige Demokratie im nahen Osten einzustehen! Für Menschenrechte! Für Freiheit! Für Israel!

Zeige deine Solidarität mit Israel und binde diesen Code in deine Webseite ein:

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In der linken oberen Ecke wird dann ein kleiner „I stand with Israel“ Banner erscheinen.

Mach mit!

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Israel im Licht des Völkerrechts

Alan M. Dershowitz im Interview mit der ZEIT. Seine Worte sind klar gefasst und er stellt klar was Verhältnismäßigkeit bedeutet. Ein überaus interessantes Gespräch!

ZEIT ONLINE: Internationale Politiker, wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, bezeichnen Israels Vorgehen aber als inakzeptabel und unverhältnismäßig.

Dershowitz: Was heißt Verhältnismäßigkeit? Für jede Hamas-Rakete darf Israel eine zurückfeuern? Jeder tote Israeli „erlaubt“ einen toten Palästinenser? Nein, Verhältnismäßigkeit ist ganz einfach definiert: Was immer notwendig ist, um eine Aggression gegen die eigene Bevölkerung zu stoppen, das ist verhältnismäßig. Entscheidend ist nicht der konkrete Schaden, sondern das Risiko. Israel muss nicht warten, bis eine Rakete einen vollbesetzten Kindergarten trifft.
Zudem: Die UN sind absolut nicht objektiv, wenn es um Israel geht. Die UN haben nichts getan in Darfur oder in Ruanda, nichts gegen Fälle tatsächlichen Völkermords, aber mehr Resolutionen gegen Israel verabschiedet als gegen alle anderen Staaten der Welt zusammen. Die UN sind Teil des Problems, nicht die Lösung.

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