Суббота, 18 декабря 2010 г. -11 тевета 5771 г. Книга «Берешит» («В начале»)
Недельный раздел «Ваиехи» («И жил…»)

Несомненно, центральная часть нынешнего раздела – пророческие благословения, которые перед смертью дает Яаков своим сыновьям. Они следуют в порядке рождения сыновей, первым получает благословение Реувэн, затем Шимон и Леви (родоначальник священников) и только четвертым – царский род Йеуды. «Йеуда, признают тебя братья твои! Рука твоя на шее врагов твоих, распластаются перед тобой сыновья отца твоего. Львенок Йеуда, от растерзания, сын мой, поднялся ты, преклонился, лег, как лев и как лави («львище»), кто поднимет его! Не отойдет скипетр от Йеуды, и законодатель между ног его до того, как придет в Шило, и ему собрание народов! Привязывает к виноградной лозе осленка своего и к ветви, сын мой, ослицу свою, постирал в вине одежду свою и в крови виноградин одеяние свое. Краснота глаз от вина и белизна зубов от молока» («Берешит», 49:8-12). Важнейший текст! Здесь и обещание царской власти (а чтобы быть еврейским царем, необязательно родиться первым), и перечень качеств, отличающих царя, и границы будущего надела Йеуды в Эрец-Исраэль. Но используют этот текст часто и другим образом.

Христианские теологи часто приводят отрывки из Торы, пытаясь доказать, что мессианская эра давно наступила, то есть доказать важнейший постулат христианства, принципиально отличающий его от иудаизма. Одной из наиболее цитируемых христианскими теологами фраз Торы является: «Не отойдет скипетр (власти) от Йеуды, и законодатель между ног его до того, как придет в Шило, и ему собрание народов!» («Берешит», 49:10).
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„Beit Hesed“ aus Nürnberg blamiert sich auf ihrer Webseite, indem Sie als Beweis für die Konformität ihres Glaubensfolgendes anführt:

«…wir haben den gefunden, von welchem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, den Sohn des Josephs, von Nazareth.» (Joh., 1:45)

.«…мы нашли Того, о Ком писали Моисей в Торе и пророки, Иисуса, сына Иосифа, из Назарета…» (Иоанн, 1:45)

Dabei konnten die Propheten nicht ankündigen, dass „Der Sohn Josephs“ aus Nazareth kommen wird, denn diese Stadt gab es zu Zeiten der Propheten nicht. Es gibt auch keinen einzigen Hinweis in den jüdischen Schriften auf Nazareth. Unnötig zu erwähnen, dass nicht einmal Jesus Stammbaum auf den Messias passt.

Rabbiner Bentzion Kravits (Jews for Judaism) führt dazu aus:

Das Buch Matthäus im Neuen Testament erklärt, daß Jesus der Messias war, weil er in Nazareth gelebt hat. Das Neue Testament verwendet den folgenden “Beweistext”, um diese Behauptung zu machen: “und [Jesus] kam und wohnte in der Stadt, die da heißt Nazareth; auf daß erfüllt würde, was da gesagt ist durch die Propheten: Er soll Nazarener heißen.” (Matthäus 2:23). Weil ein Nazarener ein Bewohner der Stadt Nazareth ist, und diese Stadt zur Zeit der jüdischen Bibel nicht existierte, ist es unmöglich, eine solche Quelle in den hebräischen Schriften zu finden. Sie wurde einfach erfunden.

Messianische Juden schaffen es immer wieder, mich mit ihrem Unwissen der jüdischen Tradition und Schriften zum Schmunzeln zu bringen.

Bisher war die Webseite von „Jews for Judaism“ die ziemlich beste Anlaufstelle für die Gegner der Judenmission, im englischen Raum. Allein des etwas betagtere Design und Suchfunktion störte etwas. Seit einiger Zeit hat die Organisation um „Rabbiner Benzion Kravitz“ eine neue, auf einem modernen CMS aufgesetzte Internetseite.

Hinzu kam ein rudeminterer Video und ein stetig wachsender Audio-Bereich. Sehr erfreulich ist auch der Literatur-Bereich, der sich mit messianischen Standardtexten, wie etwa „Christ in the Passover“ oder gern zitierten Bibelstellen, wie „Isaiah 53“ (Jesaja 53) gründlich aufräumt. Als Pendant wäre auch die Webseite „OutreachJudaism“ zu nennen, die sich ebenfalls sehr umfangreich mit messianischen Behauptungen befasst. Aber auch die Webseite Maschiach.de, die sich in erster Linie an deutsch- und russischsprachigen Menschen richtet verzeichnet eine zunehmende Beliebtheit.

Außerhalb des Internet bewegt sich ebenfalls etwas, kürzlich eröffnete in Jerusalem eine Zweigstelle. Denn auch dort sind „Juden für Jesus“ und andere Missionare auf Seelenfang, was mitunter zu nicht unerheblichen Konflikten mit der jüdischen Bevölkerung führt.

[Zur russischen Version]

Der Begründer des Christentums Schaul (Apostel Paulus) sagte einst, dass der Glaube des Christentum allein auf einer einzigen Tatsache beruhen soll: Der Wiederauferstehung von Jesus Christus. Aus seinem Munde klang es folgend: „Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube eitel, so seid ihr noch in euren Sünden. So sind auch die, so in Christo entschlafen sind, verloren.“ (1. Korinther 15,17-8)

Betrachten wir uns die Darstellung der Auferstehung an und nehmen die Evangelien zur Hilfe. Lassen sie uns dies in Form eines modernen Spiels machen, wobei die möglichen Antworten vorgegeben sind und die richtige Antwort nur von Ihnen ausgewählt werden müssen. Allerdings wird dies in unserem Fall etwas schwierig sein.

1. Wer kam als erster zum leeren Grab Jesu?
a) Maria Magdalena (Johannes 20,1)
b) Maria Magdalena und eine andere Maria (Matthäus 28,1)
c) 2 Marias und Salome (Markus 16,1)
d) 2 Marias und Johannes (Lukas 24,10)

2. Als sie sich dem Grab nährten wurden trafen sie auf:
a) Einen Engel, der außen saß (Matthäus 28,2-5)
b) Zwei Männer, die sich im Inneren befanden (Lukas 24,4)
c) Ein Mann (Markus 16,5)
d) Sie trafen auf niemanden (Johannes 20,1-2)

3. Maria Magdalena hat von der Wiederauferstehung erfahren:
a) Noch vor dem Treffen mit Jesus (Matthäus 28,5; Markus 16,6; Lukas 24,6)
b) Er erzählte es ihr selbst (Johannes 20,14ff)

4. Der Wiederauferstandene Jesus erschien Maria Magdalena zum ersten Mal:

a) An der Straße (Matthäus 28,8)
b) Am Grab (Johannes 20,14ff)

5. Als die Frauen von der Wiederauferstehung Jesu erfahren hatten:
a) haben Sie sich erschrocken und sie erzählten niemandem von dem Gesehenen
b) sie beeilten sich, um davon den Aposteln zu berichten (Lukas 24,9; Matthäus 28,8)

6. Maria Magdalena berichtete den Aposteln von der Wiederauferstehung:
a) Nach den Worten zweier Männer (Lukas 24,9)
b) Nach ihrem eigenen Zusammentreffen mit Jesus (Johannes 20,18)

7. Nach seiner Wiederauferstehung erschien Jesus:
a) Seinen 11 Aposteln in Galilea (Matthäus 28,16; Markus 16,7-4)
b) Seinen 11 Aposteln in Jerusalem (Lukas 24,33-36)
c) Seinen 10 Aposteln, in Abwesenheit von Timotheus (Johannes 20,10ff)
d) Zuerst Petrus und danach den 12 Aposteln (1. Korinther 15,15)

Eine Zusatzfrage zur Antwort „d“: Da Judas zu dieser Zeit bereits tot war (Matthäus 27,5) und sein Nachfolger noch nicht erwählt worden ist (Apostelgeschichte 1,26), wer war dann der 12. Apostel?b