Jüdisch, jetzt und hier (SR)
Ein Film von Andreas Lueg

„[…]In der Berliner Synagoge Sukkat Shalom – ursprünglich eine Mehrzweckbaracke der US-Army – ist das Provisorium Programm: Man teilt sich den Raum mit anderen Konfessionen und lässt jeden Freitagabend „Schabbat neu entstehen“. An der Lichtigfeldschule in Frankfurt am Main setzen jüdische und nichtjüdische Schüler sich im Projektunterricht mit Israels Armee auseinander – während israelische Fachkräfte in der Schulküche für das streng koschere Mensa-Menü sorgen. […]“

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Max Breslauer lebt als Sohn eines erfolgreichen jüdischen Textilhändlers in Amsterdam ein bewegtes Leben zwischen Tradition und Verschwendung. Erst als er mit überhöhter Geschwindigkeit fast einen Verkehrsunfall mit einer chassidischen Familie verursacht, gerät sein Leben aus dem Gleis.

Auf der Couch seiner Psychoanalytikerin beginnt er endlich, den Konflikt mit seinem dominanten Vater, der das KZ überlebt hatte, aufzuarbeiten. Wie der rebellische Max und sein angepasster Bruder nach dem plötzlichen Tod des Vaters doch noch einen ganz eigenen Weg zu einem selbstbestimmten Leben finden, das ist voller Witz, Tempo und philosophischer Raffinesse brillant erzählt.

Autor: Leon de Winter wurde 1954 als Sohn einer orthodox jüdischen Familie in den Niederlanden geboren. Er schrieb Romane, Erzählungen, Drehbücher und Zeitschriftenartikel. Alle seine autobiografisch geprägten Figuren setzen sich existenziell mit ihrem Judentum und ihrer Sexualität auseinander. Humor und Tragik halten sich in seinen Texten die Waage. – De Winter beteiligt sich in der internationalen Presse engagiert an der Diskussion über den Islamismus und seine Auswirkungen auf Europa und den Staat Israel.

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„Der deutsche Jude ist wegen des ihn von allen Seiten umgebenden Judenhasses stets geneigt, alles Jüdische von sich abzustreifen und seine Rasse zu verleugnen. Keine Reform des jüdischen Kultus ist dem gebildeten deutschen Juden radikal genug. Selbst die Taufe erlöst ihn nicht von dem Alpdruck des deutschen Judenhasses. Die Deutschen hassen weniger die Religion der Juden, als ihre Rasse, weniger ihren eigentümlichen Glauben, als ihre eigentümlichen Nasen. – Weder Reform, noch Taufe, weder Bildung noch Emanzipation erschließt dem deutschen Juden vollständig die Pforten des sozialen Lebens. Sie suchen daher ihre Abstammung zu verleugnen … Aber so wenig die ‚radikale‘ Reform, so richtig genannt, weil sie die Axt an die Wurzel des Judentums, an seinen nationalen Geschichtskultus legte, so wenig, sage ich, diese Reform ihren Zweck erreichte, so wenig auch erreicht das Streben der Juden nach Verleugnung ihrer Abstammung sein Ziel. Die jüdischen Nasen werden nicht reformiert, und das schwarze, krause Haar wird durch keine Taufe in blondes, durch keinen Kamm in schlichtes verwandelt. Die jüdische Rasse ist eine ursprüngliche, die sich trotz klimatischer Einflüsse in ihrer Integrität reproduziert. Der jüdische Typus ist sich im Laufe der Jahrhunderte stets gleich geblieben.“

– Rom und Jerusalem, Moses Hess

Wie im aktuellen „Schalom“-Podcast zu hören ist, gibt es eine neue Synagoge für Estlands Hauptstadt Tallinn. Ein moderner Bau mit einem gewölbten Dach aus Stahl und Glas, die an einen Granatapfel erinnern soll, denn im Talmud hat der Granatapfel 613 Kerne, was der Anzahl der gesetzlicher Mitzwot entspricht. Das Gebäude jedenfalls wird nicht nur als Bethaus genutzt, ein koscheres Restaurant, eine Ausstellung über die Juden Estlands und die Verwendung als Amphitheater sind für die nächste Zeit vorgesehen. Im Podcast kommt der neue Rabbiner Tallinns Rabbi Shmuel Kot zu Wort, anschließend wird einiges zur aktuellen Parascha und dem Konflikt zwischen Wissenschaft und biblischer Lehre gesagt.

Es lohnt sich also. Zum PodCast

Was haben Prinzessin Lea (Star Wars), Krusty der Clown und die meisten Simpsons-Autoren, Harry Potter, Elvis Presley, Bob Dylan und Buffy gemeinsam? Richtig, sie sind Juden oder werden von Juden gespielt. Unglaubliche Fakten aus der Welt der Stars und Sternchen, sind im Glossar von Maschiach.de zusammengefasst.

Zu den „Berühmten Juden“!