Der Holocaust-Leugner Rainer Link betreibt in Zossen ein kleines Internet-Kaffee, doch dort wo er sich gemütlich eingerichtet hat, haben früher Juden gewohnt. Nun wurden vor seinem Schaufenster zwei Stolpersteine verlegt. Für den passionierten Neonazi ist das Psycho-Terror.

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„Schon seit dem 24. November 2008 bedeckt laut MAZ ein Bierkasten die Stolpersteine, daran hat der Unternehmer einen Aufsteller gelehnt. Zossens Ordnungsamtsleiter Hartwig Ahlgrimm habe zwar versprochen, Mitarbeiter vorbeizusenden, doch konnten sich diese entweder nicht durchsetzen, oder die Sturheit des Rainer Link war stärker: Am Abend bedeckte die Bierkiste die Steine nach wie vor. Auch am 25. November waren die Steine laut MAZ während der Öffnungszeiten des „Medienkombin@ts“ nicht zu besichtigen. Die Idee, den Kasten zur Seite zu schieben, dürfte den meisten Passanten angesichts der grimmig schauenden Herren hinter der Scheibe schnell vergangen sein, meint das Blatt. Bürgermeisterin Michaela Schreiber versprach gegenüber der MAZ aber, man werde sich schnell darum kümmern.“ Quelle: NPD-Blog

An einem Gymnasium in Delmenhorst lässt ein Lehrer, seine Schüler ein Liedchen singen.

„Wir marschieren für Hitler / Durch Nacht und durch Not / Mit der Fahne der Jugend / Für Freiheit und Brot“

 

Bei diesem deutschen Liedgut handelt es sich um das Hitler-Jugend Lied „Vorwärts, vorwärts“. Dieses ist zwar in Deutschland verboten, doch das hält den eifrigen Pädagogen nicht davon ab, die Schüler den passenden Hitlergruß zeigen zu lassen und selbst aus vollem Halse mit zu singen. Als sich eine Schülerin beschwert, befiehlt er ihr mit zu machen.

Der Fall scheint klar zu sein, wer in Deutschland alte Nazilieder singt, der gehört bestraft. Die Eltern der betroffenen Schüler stellen also Strafanzeige – Ihr Vorwurf Volksverhetzung. Doch das sieht die Staatsanwaltschaft ganz anders, die Ermittlungen werden eingestellt. Als Begründung wird angeführt, die Öffentlichkeit war nicht betroffen gewesen, da der Vorfall sich innerhalb einer Schulklasse ereignet hatte. Eine „nicht übersehbare Zahl von Personen“ hätte für weitere Konsequenzen betroffen sein müssen, dem war nicht so.

Was vor der Schule Volksverhetzung ist, das ist in der Schule strafrechtlich einwandfrei, meint zumindest ein Staatsanwalt.

Quelle: SPIEGEL Online

Passend zum Vorfall, läuft in Deutschland im März der Film „Die Welle“ an. Ein Film, der uns allen vor Augen führen soll, ob so etwas wie „damals“ heute wieder passieren kann.

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