Turban und Hakenkreuz - Der Großmufti und die Nazis from Mideast Freedom Forum Berlin on Vimeo.

Der ehemalige Mufti von Jerusalem Mohammed Amin al-Husseini – heute eine umstrittene Figur der islamischen Welt – galt in den 20er bis 40er Jahren als bedeutende politische und religiöse Autorität der Palästinenser. Sein Antisemitismus ließ ihn ab 1937 offen mit den Nationalsozialisten kollaborieren. So lebte al-Husseini zu Beginn der 40er Jahre in Berlin und unterstützte die Nazis mit seinem Einfluss, den er als religiöses Oberhaupt der arabischen Muslime und als deren politischer Führer genoss. Das Porträt erzählt eine nahezu unbekannte Geschichte.

Die Welt schaut auf die Siedlungsaktivitäten im Westjordanland, westliche Medien sind schnell dabei, wenn es um die Verurteilung jüdischer Siedlungen und ihrer Bewohner geht. In diesen wird das Haupthindernis im israelisch-arabischen Friedensprozess gesehen. Werden jüdische Siedler am Ausbau ihrer Häuser gehindert, so rückt der Frieden in greifbare Nähe, wird dabei suggeriert.

Gern wird den Juden unterstellt, sie beriefen sich allein auf Gott, wenn sie davon sprechen das Land ihrer Väter besiedeln zu wollen. Dabei wird das verzerrte Bild eines extremistischen Haufens geradezu heraufbeschworen, Juden dabei auf eine Stufe mit palästinensischen Terroristen gestellt.

Dabei sehen Extremisten anders aus, in die Kameras der Reporter blicken gelehrige junge Menschen mit einnehmenden Gesichtern, sie haben meist Armee gedient und dann studiert, sprechen neben Englisch und Hebräisch meist eine weitere Sprache und leben friedlich in kleinen Dörfern. Zehntausende Siedler sind Reservisten, besitzen also neben einer militärischen Ausbildung, samt Kampferfahrung einsatzfähige Schusswaffen. Wären sie durchgeknallt, dann gäbe es in Judäa und Samaria keine Palästinenser mehr. Jeder Konflikt mit ihnen würde in einem Blutbad enden. Nichts der gleichen ist in der Vergangenheit, je passiert.

Zu gern wird bei den Siedlern mit zweierlei Maß gemessen. Denn auch die palästinensische Araber siedeln oftmals illegal im Westjordanland:

„Bei der Anhörung am Donnerstag stellte sich heraus, dass 1996 der Abriss von 50 Gebäuden in Asavija angeordnet worden war. Bislang seien jedoch erst drei dieser Häuser zerstört worden. Eine Richterin wollte wissen, ob solche Anordnungen gegen jüdische Siedler und gegen Palästinenser gleich behandelt würden. Ein Staatsanwalt entgegnete, es gebe im israelischen und im palästinensischen Sektor unterschiedliche Abmachungen.“ Quelle: Elisabeth Hausen, 04.09.2009, Israelnetz

Es wird Zeit sich Gedanken über seine Haltung im Konflikt zu machen, während jüdische Siedler verurteilt werden, schweigt der Westen bei mindestens ebenso illegalen Aktivitäten der arabischen Bevölkerung.

Israels Existenzkampf - Eine moralische Verteidigung seiner KriegeIst es, möglich den Konflikt zwischen Israel und den arabischen Staaten in einem Buch zusammenzufassen und begreifbar zu machen? Die Antwort muss „nein“ lauten, Yaacov Lozowick versucht in seinem Buch „Israels Existenzkampf“ zumindest eine „moralische Verteidigung“ der israelischen Kriege zu geben.

Auf rund 325 Seiten schafft es der Historiker tatsächlich, mit einer persönlich Note und überzeugenden Ehrlichkeit, einen Einblick in die vielfältige israelische Wirklichkeit zu geben. Erklärt geschickt Zusammenhänge, skizziert die politische Wirklichkeit, zeichnet Reaktion und Gegenreaktion nach und gibt Erklärungen für einzelne Phasen des Konflikts. Der Leser unternimmt eine Reise durch eine wechselvolle Geschichte und lernt dabei, leicht verständliche, realitätsnahe Fakten kennen.

Das vielleicht wichtigste Verdienst des Buches bleibt dabei das Aufzeigen einer jüdischen Ethik innerhalb des Konflikts, dabei wird nicht unterschlagen, wenn gegen diese verstoßen wurde.

Trotz erlebter Enttäuschungen und Rückschlägen wirkt der Autor niemals verbissen, nie zu fordernd, bleibt sachlich, büßt aber nicht an Authentizität ein. Damit eignet sich das Buch für einen Einstieg in die Thematik und regt zu weiteren Recherchen und Überlegungen an. Auch als Ergänzung zu tiefgehender wissenschaftlicher Literatur ist das Buch geeignet.

Die Bundeszentrale für politische Bildung führt das Werk in ihrer Schriftenreihe, es kann sowohl über den regulären Handel, als auch dort bezogen werden. Der Preis liegt bei 4,00 €. Ein ideales Geschenk.

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Ариэль Шарон (ивр. אריאל „אריק“ שרון‎, урождённый Шейнерман), (род. 27 февраля 1928(19280227), поселение Кфар-Малал близ Кфар-Сабы) — израильский военный, политический и государственный деятель, премьер-министр Израиля в 2001—2006 гг. С 2006 года находится в состоянии комы.

В 1948 году во время войны за независимость Израиля командовал взводом в бригаде Александрони, продвинулся до командира роты, а затем и командующего разведгруппой бригады Голани. Офицером разведки стал лишь в 1951 году, окончив соответствующие офицерские курсы.

В 1953 году Ариэль Шарон создал легендарный 101-й спецотряд (через год преобразованный в спецназ при Генштабе ЦАХАЛа), известный борьбой с палестинскими группировками. Некоторыми операциями этого спецотряда Шарон руководил лично. Кроме этого, он командовал десантными частями, принимавшими участие в операциях. Это подразделение прославилась тем, что наводило ужас на палестинских боевиков, проводя ответные акции за нападение на израильские населённые пункты, в результате которых погибло 57 израильтян в период до 1952 года. Так в ответ на убийство еврейской женщины и двух её детей солдаты 101-го спецотряда ночью 14 октября 1953 года совершили рейд на иорданскую деревню Киббию. При поддержке регулярных частей они вошли в деревню, а также имея при себе большое количество взрывчатки, взорвали 50 домов не зная что там находятся мирные жители. Большая часть жителей разбежались, но в результате взрывов погибли 69 человек, включая прятавшихся в домах женщин и детей. Спустя несколько лет Ариэль Шарон говорил об этом инциденте, как о случайной трагедии, в результате которой погибли мирные жители.

Я́сир Арафа́т (араб. ياسر عرفات‎‎) (24 августа 1929, Каир, Египет — 11 ноября 2004, Париж, Франция), настоящее полное имя, полученное при рождении — Мухамма́д Абд ар-Рахма́н Абд ар-Рау́ф Арафа́т аль-Ку́два аль-Хусейни́ (محمد عبد الرحمن عبد الرؤوف عرفات القدوة الحسيني‎), известен также под именем Абу́ Амма́р (أبو عمّار‎) — председатель (президент) Палестинской автономии с 1993, лидер движения ФАТХ (Fatah) и председатель исполкома Организации Освобождения Палестины (ООП) (с 1969); один из лауреатов Нобелевской премии мира за 1994. Умер в возрасте 75 лет в военном госпитале Percy de Clamart под Парижем во Франции. Был женат на Сухе Арафат (урождённая Суха «Сусу» Тавиль).

Ясир Арафат — один из известнейших радикальных политических деятелей второй половины XX века. Его жизнь и деятельность получали и, очевидно, всегда будут получать крайне противоречивые оценки, при этом для одних Арафат является борцом за независимость и национальное освобождение, а для других — злейшим врагом, убийцей и террористом, так как он организовывал атаки против мирного населения. Ясир Арафат является политическим деятелем, которому практически удалось превратить негосударственное насилие в легитимную форму политической борьбы. Возглавляемая им Организация освобождения Палестины была принята в ООН в качестве наблюдателя, а самого Арафата встречали в разных странах как главу государства.