Am 29.12.2008 skandierten aufgebrachte Palästinenser in Berlin antisemitische Hetze und riefen unter anderem auch den unter Arabern beliebten Spruch „Kindermörder Israel“. Ebenso gern werden zivile Opfer unter den Palästinensern im Gazastreifen beklagt. Dabei reicht ein Blick in die Medien, um zu sehen, dass Israel alles erdenkbare unternimmt, um zivile Opfer zu vermeiden.

So schreibt Norbert Jessen für „Welt Online“:

„Israel hat in den vergangenen Tagen vor dem Beschuss von militärischen Zielen in Wohngebieten Anwohner über SMS oder automatische Anrufe gewarnt, die den Codenamen „Aufs Dach klopfen“ haben. Die Hamas rief dagegen zur Aktion „Aufs Dach steigen“ auf, und tatsächlich stieg die Familie Nisar Rians auf das Dach ihres Hauses, statt zu flüchten. „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Israelis schießen, wenn Kinder im Hause sind“, erklärte einer der älteren Söhne Rians am Freitag im Fernsehsender al-Arabija.“ Quelle: Die Welt

Der Hamas-Führer Nisar Rian war eine Schlüsselfigur im Gaza-Konflikt und war unter anderem für Selbstmordattentate verantwortlich. Einen der unzähligen Selbstmordattentate ließ er sogar seinen eigenen Sohn ausführen.

Nun starb der Terrorist mit seinen vier Frauen und elf seiner Kinder. Anstatt auf die Warnung zu hören stieg die Familie auf das Dach ihres Hauses. Sie glaubten nicht, dass Israel auf Kinder schießen würde und so starb eine Familie für einen sinnlosen Konflikt. Ausgenutzt von einem Feigling.

Keine Rede kann davon sein, dass Israel Kinder gezielt umbringt oder ein Massaker in Gaza anrichtet, wie es jungst Prof. Udo Steinbach bei der Tagesschau äußern durfte. Vielmehr gleicht Israels Kampf einen Chirurgischen Angriff. Präzise werden Tunnelsysteme angegriffen, die der Hamas als Nachschubwege dienen. Anführer werden zielgenau anvisiert. Bewohner auf allen Wegen vor Angriffen gewarnt.

Natürlich, und das muss in aller Deutlichkeit gesagt werden, sind zivile Opfer bedauerlich. Doch selbst nach schärfster Auslegung des Kriegsrechts sind Angriffe auf Waffendepots auch dann legal, wenn sie zwischen Wohnhäusern und Schulen errichtet worden sind.

So gehen die Ausschreitungen weiter, in der vergangenen Nacht wurde ein weiterer Hamas-Führer getötet „Abu Sakaria al-Dschamal“.

Read More →

Der Rechtsstaat hat dann verloren, wenn Mord und Gewalt in der Mitte der Gesellschaft angelangt sind. Doch wer transportiert die Saat des Hasses?

Junge Musik will provozieren und kaum eine andere Musikrichtung bricht so stark mit Tabus wie Hip-Hop. So bezeichnen sich deutsche Rapper in ihren Songs oft als „Taliban“ oder schmücken sich mit Palitüchern, so genannten Kufiyas. Der britische Hip-Hopper Everlast tourt derzeit durch Deutschland und blickt hinter einem Palituch verborgen, finster von Plakatwänden entgegen.

Seine Webseite – Martyr Inc. – hat er im arabischen Stiel gestalten lassen. Er selbst erscheint mittig, einem Terroristen gleich, aus den Lautsprechern tönt orientalisch angehauchte Musik. Sein Auftreten ist martialisch und knüpft an die Schreckensbilder aus dem nahen Osten an, wo Terroristen eine ständige Bedrohung sind. Bilder von Mohammed Ali – einem Anhänger der Muslimbruderschaft – runden den Gesamteindruck ab.

Dabei kam das Palituch als Modestreich nach Europa. Der Schauspieler Johnny Depp nutzte es als modisches Accessoire und wurde prompt von Everlast, Gwen Stefani, Sienna Miller und anderen imitiert. Aber auch einige politisch motivierte Designer nutzen das Tuch, welches bei den Linken aus Solidarität mit dem bewaffneten palästinensischen Widerstand und von den Rechten als Symbol des Kampfes gegen Juden gesehen wird, gezielt als Statement. So wollen Sie auf ein scheinbares Unrecht aufmerksam machen und verkennen, dass das Tuch selbst ursprünglich ein Symbol der Unterdrückung gewesen ist.

Bereits 1936 begann der als Mufti von Jerusalem bekannte Amin el-Husseini, das Kufiya bei der Bevölkerung Palästinas gewaltsam durchzusetzen. Gefoltert und getötet wurden diejenigen, die sich dem von seinen Brigaden erzeugten Zwang nicht beugen wollten und weiterhin europäische Hüte trugen oder einen als westlich erscheinenden Kleidungsstil pflegten. Der Mufti war ein enger Verbündeter der Muslimbruderschaft, die bis heute den ideologischen als auch den organisatorischen Kern der islamistischen Bewegung bildet, die Gruppen wie al Qaida oder eben Hamas umfasst. Während seiner Regentschaft traf sich el Husseini u.a. mit Adolf Hitler, um den Holocaust auch auf den nahen Osten auszuweiten. Mit Parolen wie „Nieder mit den Juden“ und „Juden raus aus Ägypten und Palästina“ wurde damals das bis heute nicht veränderte Ziel in Worte gefasst und in Angriff genommen, diese Länder von jüdischen Menschen zu säubern. In Bosnien traf der Mufti in seiner Funktion als SS-Mitglied auf die von Nationalsozialisten aufgestellte albanische SS-Division „Skanderbeg“ und „Handschar“.

Read More →