In der neuen StudiVZ „Gegen Judenmission“ Gruppe wurde ich auf diesen Artikel von Meira Bat Avraham, der leider nur auf Englisch verfügbar ist, aufmerksam gemacht: „Der Stille Holocaust, der perfide Plan Juden zu konvertieren“

To that end, the Baptists, in particular, have developed an interesting strategy that they hold will allow a Jew to worship Jesus (and be „saved,“ of course) without relinquishing their Judaism. Messianic Jews claim to be Torah-following Jews who obey the commandments; however, they fail to obey the first commandment, to not follow anyone other than G-d. They believe Jesus was the messiah, and will go to an extreme point to brainwash their beliefs into other unsuspecting Jews. They have „synagogues,“ which incorporate traditional Jewish prayer services with some worship of Jesus. They celebrate the holidays, and consider themselves „biblical,“ rather than „rabbinic,“ Jews. (i.e., they don’t buy into the Talmud). Perhaps one of the most abundantly evident approaches of Messianic „Jews“ is their non-stop attempts to sound Jewish. They, therefore, use Jewish symbols with a twist of Christianity added to them.

Der gesamte Artikel ist hier abrufbar.

Gestern ist im SPIEGEL ONLINE ein Artikel über exstremistische Gruppen im StudiVZ. Gleich am Anfang findet auch, eine meinen Lesern gut bekannte Gruppe, „Israel-Öffentlich-Kritisieren-Können-Gruppe“ Erwähnung.

Auch in der pro-palästinensischen Gruppe „Israel öffentlich kritisieren können“ mit rund 1000 Mitgliedern schlagen Diskussionen in Antisemitismus um. Ein Nutzer meint, die Debatte über die israelische Besatzungspolitik mit einer islamistischen Milchmädchenrechnung bereichern zu können: „Die israelis schissen und bomben grundsätlich zivilisten“, schreibt er mehr schlecht als recht, „und die araber wenn sie zivilisten töten dann wenige weil ein sehr grosser Prozent anteil der israelis resavisten sind somit keine zivilisten.“ Die antisemitische Propaganda verblüfft die ganze Runde, einer der Kritiker stöhnt, er wisse gar nicht, ob er lachen oder weinen solle.

Gleich danach wird der Moderator Max P. zitiert, dessen Namen offensichtlich für den Spiegel-Artikel geändert worden ist. Wer hinter dem Pseudonym steckt lässt sich schnell erahnen, so viele muslimische Jurastudente, die als Moderatoren eingesetzt werden gibt es in der Gruppe nun mal nicht. Jedenfalls wird über Max P. folgendes berichtet:

Gar nicht lustig sind die Erfahrungen von Max P. Der 26-jährige Jurastudent muslimischer Abstammung löschte als Moderator der Gruppe „Israel öffentlich kritisieren können“ auch schon mal antisemitische Kommentare. Es folgten nicht nur persönliche Beleidigungen („du bist wirklich der verlogenste heuchlerischste antisemit hier!“), sondern auch Morddrohungen („dich knall ich ab“), insgesamt drei.

Im gleichen Atemzug nennt der Spiegel-Autor die NPD-Gruppe des StudiVZ und andere Extremisten. Der Gründer „Boris Hagel“ hat mit dem Spiegel Artikel einen Beleg für sein Treiben und sollte sich über seine Ansichten Gedanken machen.

Eines der größten Foren des StudiVZ ist nicht mehr frei betretbar. Nachdem negativ über das Forum berichtet wurde, ist der Eigentümer der StudiVZ-Gruppe „Israel-öffentlich-kritisieren-können-Gruppe“ Boris Hagel dazu übergegangen Benutzer aus der Gruppe zu entfernen und hat offenbar Anweisung erteilt, diese Benutzer nicht wieder zu zulassen. Bereits einige Monate zuvor sind in der Gruppe Fake-Profile von so genannten „Juden“, was als Schimpfwort zu verstehen ist, aufgetaucht, um Druck aufbauen zu können. Auch die Gruppenbeschreibung wurde immer wieder als antisemitisch bezeichnet, woraufhin diese entfernt und durch eine neue, neutrale Beschreibung ersetzt worden war.

Mit Meinungsfreiheit hat das Vorgehen des Eigentümers und seiner willigen Vollstrecker, hat das Forum, nicht mehr viel zu tun.

„Wer viele Sprachen spricht, kann in vielen Sprachen Unsinn reden“, dies ist das Lieblingszitat von Boris Hagel, einem Physik-Studenten aus Tübingen, der im StudiVZ die Gruppe „Israel-öffentlich-kritisieren-können-Gruppe“ betreibt. Im Forum selbst werden antisemitische Klischees gepflegt, Talmud-Zitat Fälschungen oder Links zu Hassvideos verbreitet. Was zieht aber Menschen an, die solch gefährliches Gedankengut verbreiten? Ist es der Name der Gruppe oder vielleicht Boris Hagels Gruppenbeschreibung? Thomas Frisch hat diese für einen Beitrag dort kommentiert und hat mir freundlicherweise gestattet, seinen Beitrag hier zu veröffentlichen:

Read More →