Israel im Licht des Völkerrechts

Alan M. Dershowitz im Interview mit der ZEIT. Seine Worte sind klar gefasst und er stellt klar was Verhältnismäßigkeit bedeutet. Ein überaus interessantes Gespräch!

ZEIT ONLINE: Internationale Politiker, wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, bezeichnen Israels Vorgehen aber als inakzeptabel und unverhältnismäßig.

Dershowitz: Was heißt Verhältnismäßigkeit? Für jede Hamas-Rakete darf Israel eine zurückfeuern? Jeder tote Israeli „erlaubt“ einen toten Palästinenser? Nein, Verhältnismäßigkeit ist ganz einfach definiert: Was immer notwendig ist, um eine Aggression gegen die eigene Bevölkerung zu stoppen, das ist verhältnismäßig. Entscheidend ist nicht der konkrete Schaden, sondern das Risiko. Israel muss nicht warten, bis eine Rakete einen vollbesetzten Kindergarten trifft.
Zudem: Die UN sind absolut nicht objektiv, wenn es um Israel geht. Die UN haben nichts getan in Darfur oder in Ruanda, nichts gegen Fälle tatsächlichen Völkermords, aber mehr Resolutionen gegen Israel verabschiedet als gegen alle anderen Staaten der Welt zusammen. Die UN sind Teil des Problems, nicht die Lösung.

Zum Interview…

Am vergangenen Samstag haben 10.000 Anhänger der islamistischen Organisation „Milli Görüs“ in Duisburg demonstriert, wobei ein vermeintlich von Juden bewohntes Mietshaus angegriffen wurde. Dieses Mal ruft wieder eine radikal-islamische Gruppe zur Demo auf: der HDR. Lassen wir nicht zu, dass die Straßen Duisburgs einmal mehr zu einer „No-Go-Area“ für Juden und israelsolidarische Bürger werden.

Wir danken allen Unterstützern der Kundgebung in Essen und allen Helfern für ihre Mühe. Wir rufen dazu auf, stattdessen nun die Proteste in Duisburg zu unterstützen.

Eine Kundgebung wurde von uns bei der Polizei in Duisburg angemeldet. Ort: Dellplatz, Duisburg-Mitte. Zeit: 17.01.2008 Beginn 13.00 Uhr

Mehr Informationen und die Quelle der Mitteilung! Bitte gebt diese Webseite weiter und kommt zahlreich zur Demonstration!


“Gesetzt den Fall, in Deutschland gingen Zehntausende gegen Israel auf die Straße. Auf Plakaten würden Juden als Kindermörder bezeichnet, Israel würde mit dem Dritten Reich gleichgesetzt. Aus der Menge würde „Tod den Juden“ gerufen. Was würde passieren? Ein Aufstand der Anständigen?

Nichts würde passieren. Genauer: Nichts ist passiert. Denn das beschriebene Szenario hat es in den vergangenen Tagen wiederholt gegeben. Deutschland erlebt derzeit die vermutlich größten antisemitischen Manifestationen seit dem Zweiten Weltkrieg. Sie werden nicht von Neonazis angemeldet, sondern von islamischen und arabischen Organisationen, unterstützt von einem breiten Bündnis meist linker – nach eigener Definition antifaschistischer – „Freunde des Friedens“.

Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1231945303164.shtml

Auch im Osten Deutschlands gibt es jetzt die ersten Solidaritäts-Demos für Israel. Am Sonntag, dem 18. Januar findet um 14 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus in Chemnitz eine Pro Israel-Kundgebung statt. Alle Christen, Israelfreunde und demokratisch gesinnten Bürger sind aufgerufen daran teilzunehmen, um gegen den Terror der Hamas und für das Selbstverteidigungsrecht Israels zu demonstrieren. Die Teilnehmer werden gebeten, Israel-Fahnen und Transparente mitzubringen.