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Am 12. August marschierten in Berlin über 2000 Menschen gegen Israel auf. „Friedensdemonstration“ nannte sich das, aus dem Lautersprecherwagen ertönten Parolen wie: „Wir sind alle Hizbollah!“, „Hizbollah bis zum Sieg!“ und „Kein Platz für Israel!“ In der ersten Reihe schritt selig lächelnd Wolfgang Gehrcke, Bundestagsabgeordneter und Vorstandsmitglied der Linkspartei. Der Bundesvorstand hatte zur Teilnahme an der Demonstration aufgerufen. Angemeldet hatte sie Nabil Rachid, ein palästinensischer Aktivist, der auf seiner Homepage Reden des Londoner Islamismus-Sympathisanten George Galloway veröffentlicht und sich akribisch darum bemüht nachzuweisen, dass Israel ein „Apartheidstaat“ sei. Bei der letzten Bundestagswahl kandidierte er – erfolglos – in Berlin-Neukölln für die Linkspartei.
Quelle:Emazipatorische Linke
Vielleicht interessiert dich mein Text über einen jüdischen Gottesdienst aus ethnologischer Perspektive:
http://zeitungsjunge.blogspot.com/2010/04/ritualanalyse-am-beispiel-eines.html
Weiß ich nicht, zumindest gehört dein Artikel nicht in dieses Kommentarfeld.
Ein paar Dinge sind mir noch aufgefallen:
Bei den Juden aus der ehemaligen Sowjetunion handelt es sich nicht um deutsche Volkszugehörige im Sinne des Bundesvertriebenengesetzes.
Der erste Satz ist zwar richtig, die Begründung aber falsch. Juden habe nicht ein anderes Verhältnis, weil es eine “deutsche” Reichspogromnacht (gab es denn eine nicht deutsche Reichspogromnacht?) gegeben hat, sondern weil Synagogen per Definition keine “Sakralbauten” sind. Synagogen sind Häuser des Gebets und der Lehre, die Chassiden nennen sie deswegen auch “Schul”. Ohne eine Betergemeinschaft und Torah sind sie jedoch nur Räume. Ganz im Gegensatz zu etwa katholischen Kirchen.